Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514915
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Alle diese Gemälde bildeten 'I'heile des herrlichen Altars, 
welchen Perugino im Jahr 1495 für obige Kirche zu malen 
anfing. Siehe I S. 492. Demohngeachtet beschreibt sie 
als Werke RafaeYs der interessante Catalogo de' capi d'o- 
pera di pittnra, scultura, antichitä, libri, storia naturale, 
ed altre cnriositä trasportati dall, Italia in F rancia. Venezia 
1799. p. 13 n. I4. 
Nach den Italienischen Forschungen von C. F. von Ru- 
mohr wäre Ilafaefs Hand gleichfalls in folgenden Werken 
zu erkennen: Erstlich II S. 346 nnd III S. 25 in einem im 
Jahr 1500 von Perugino gefertigten Altarblatt mit der ver- 
klärten Maria und vier unten stehenden Heiligen. Es 
kam, wie schon I S. 496 berichtet wurde, aus dem Kloster 
Vallambrosa in die Akademie zu Florenz. Sodann II S. 330 
und III S. 26 in den schönen Gestalten der Sibyllen der 
Frescomalerei im Weclzslcrgericht zu Perugia von dem- 
selben Jahr. Und drittens, III S. 37 in der Anbetung 
der Könige, welche Perugino al fresco in der Confrater- 
nilä de' Bicmclei, um ein Andenken in seiner Vaterstadt 
Citta della Pieve zu hinterlassen, im Jahr 1504, wie bereits 
I S. 498 angegeben worden, für ein geringes Geld ausge- 
führt hat. 
 In allen diesen Malereien herrscht eine gewisse Über- 
einstimmung in den lieblichen Bildungen der Köpfe, welche 
auch Rafael von seinem Meister angenommen hatte. Allein 
da wir sowohl bei den Malereien im Cambio, als denen in 
der Brüderschaft in Citta della Pieve annehmen müssen, 
dass Perngino schon Ehre halber die Ausfidlruxxg der Haupt- 
theile nicht einer fremden Hand überlassen durfte, auch in 
ihnen nichts von des Meisters Art Abweichendes zu ent- 
decken ist, so wird hiedulrch auch die Beweisführung bei 
dem ersten dieser drei Werke entkräftet. Übrigens ver- 
weise ich auf das Weitere, was über diesen Gegenstand schon 
im Artikel über Pietro Perugino I S. 499 beigebracht wor- 
den ist.
        

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