Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1516434
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Altilafs 
machten lateinischen Gedicht des Gyraldus diese Begeben- 
heit gleichfalls unter dem Bilde der Vertreibung der Hun- 
nen durch den heiligen Leo besungen ward. Sichel S. 199. 
Kupferstiche: Von Franc. Aquila für seine Pietu- 
rae etc.  Sam. Bernard. Gegenseite. kl. quer fol.  L. 
Collignon. kl. quer fol.  A. Banzo. quer fol.--Jah. Volpato. 
gr. quer fol.  G. Mochetti. kl. quer fol.  Pietro Anderlolzi. 
gr. quer fol.  Franc. Giangiacomo 1809. Umriss. -Landon 
N. 63.  Die Gruppe der beiden Soldaten im Vorgrund gest. 
von A. Proccacivai. 8. 
Eine schöne Zeichnung zum Gemälde, ohne den Papst 
mit seinem Gefolge, welche 1530 Gabriel Vendramini in Ve- 
nedig, dann Carlo Maratti besessen, befindetsich jetzt in der 
Pariser Sammlung. Verz. N. 485. Gest. von einem Anony- 
men mit Dedication an die Königin Christine von Schweden, 
Angelica Renieri unterzeichnet. Gegenseite. hoch I3" br. 23".  
Im Umriss vom Grafen von Caylizs. 
108. 
Die 
Befreiung Petri aus 
Wandgemälde. 
dem 
Gefängniss. 
Dieses Frescohild an der Wand, mit dem Fenster nach 
dem Belvedere zu, zerfällt in drei Abtheilungen: In der 
Mitte sehen wir hinter dem eisernen Gitter des Gefäng- 
nisses den Apostel Petrus in Schlaf versunken, von zwei 
Soldaten zu den Seiten bewacht, die aber im Stehen auch 
schlafen, während ein Engel in hellem Glanze zur Befrei- 
ung des Apostels herannaht und ihn weckt. Rechts neben 
dem Gefängniss kommt Petrus, vom Engel geiiihrt, und 
durchschreitet gleichfalls die Wache zweier Soldaten, die 
sich quer auf die Stufen hingelegt haben. Links im Freien 
erblicken wir nochmals die vier Wächter bestürzt erwa- 
ehend oder in Verwirrung herumlaufend über die Entwei- 
chung des Apostels. Während Rafael in den beiden ersten 
Darstellungen die Beleuchtung von dem Glanz des Engels 
ausgehen liess, zeigt er in der letztern die Beleuchtung 
durch eine Fackel, welche eine der Wachen hält, und die, 
des Mondes an dem bewölkten Himmel. Ein Beweis, wie sehr 
der geniale Künstler alle die ihn umgebenden Gegenstände 
und Wirkungen beobachtete und in das Bereich der Kunst
        

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