Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1516351
152 
Gemälde 
1512 
bis 
1514. 
riss des Bildes und einzelne Theile in Kreidemanier erschienen 
in der: Suite d'etndes calquees et dessinees d'apres cinq tab- 
leaux de Raphael etc. par M. Emeric-David etc. Paris 1822 
chez M. Bonnemaison.  Landon N. 295, 
Nur die Madonna mit dem Kind; von Caronni, mit Un- 
terschrift: Mater amabilis. 4.  Desgleichen, das Kind auf 
einem Kissen von Corn. Bus. 8.  
Nach einer Zeichnung RafaePsin der Art des Marco 
da Ravenna, und Copie. Bartsch XIV N. 54. In der 
Idlorenfiner Sammlung befindet sich ein Entwurf in Rothsteir; 
nach Modellen, ohne das Kind, dessen Originalität aber zwei- 
felhaft ist. Verz. N. P21. Sicher unecht ist eine Zeichnung 
in Bister im Nachlass Luwrence. 
Das 
Zimmer 
des 
Heliodor 
im 
Vatican. 
Vom 
Jahr 
1512 
bis 
1514. 
Bekanntlich war dies Zimmer mit Gemälden von Pie- 
tro della Francesca und Bramantino ausgeschmückt, welche 
aber nach des Papstes Befehl heruntergeschlagen wurden, 
um den Schöpfungen Rafaefs Platz zu machen. Welche 
Gegenstände sie enthielten, ist uns unbekannt; indessen WVlS" 
sen wir durch Vasari, dass sich auf denselben mehrere 
Bildnisse berühmter Personen befanden, wie die der Con- 
dottieri Francesco Carmagnuola und Niccolo Fortebraccio, 
des gelehrten Cardinals Bessarion, des durch seine grau- 
same Zerstörung von Palestrina bekannten Cardinals Gic- 
vauni Vitellesco n. a. m. Rafael, bevor sie zerstört wurden, 
liess Copien davon verfertigen, welche durch dessen Schü- 
ler, Giulio Romano, in die Sammlung des Paolo Giovio 
zu Como kamen. So viel ich erfahren, befinden sie 
sich nun im Nachlass des Verfassers der Lebensgeschichte 
Leo's X, W. vRoscoe aus Liverpool. Noch ist zu bemer- 
ken, dass Rafael die grau in Grau mit Gold gehöhten Ein- 
fassungen an der Decke stehen liess und mir die vier 
grossen Felder ausmalte. Um ihnen ein Ansehn grösserer 
Leichtigkeit zu geben, behandelte er sie gleich ausgespaml- 
ten Tüchern. Rafael erhielt für die Malereien dieses Zim- 
mers 1200 Ducatexi in Gold. Siehe Rafaefs Brief vom 1. 
Juli 1514 an seinen Oheim Ciarla: „IIO comirlciato un' al-
        

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