Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1516212
138 
T1071 
Gemälde 
1508 
bis 
1513. 
sein, als es anlfänglicli der Fall war. Demohngeaclxtet sind 
noch einzelne Theile gut erhalten, wie namentlich das Bein 
mit dem Knie. Siehe I S. 179. 
Kupferstiche: Von einem altitalienischen Meister, in 
der Art des Gizelio Bonasone. H. 11" br. 6"  Ohne 
Zeichen und ohne Schrift.  Heinrich Goltzius 1592. kl. fol. 
nach einer Zeichnung von Gasparo Celio. Bartsch IlI p. 82 
N. 269.  Copie, Gegenseite mit des Goltzius Namen 1592 
und der Adresse Clem. de Jonglze. kl. f0l._C0Pie von N_ Vfs- 
scher.  R. van. Balten, Chr. V. Sichem exc. fol.  Cesare 
Fanietto 1607. mit Inschrift, kl. fol.  Mb, CIIIZIJCTOTI. 1649. 
fol. etwas verändert, als Titelblatt für die Bilderbibel nach 
Rafael.  Josephus Cereda Mediolanensis 1779. fol. mit beiden 
lnscbriften.  I. Bonajzzta fol.  Seb. Langer rad. S,  
Anonyzn, radirt, sehr manierirt. S. 
Copien vom Gemälde. 
va) ln der Gallerie des Belvedere in Wien ist eine gute Co- 
pie in Oel, auf Leinwand, hoch 7' br. 4' 6", welche dem An- 
nibale Caracci zugeschrieben wird. Sie befand sich ehedem 
in dem Kloster zum heiligen Kreuz in Wien, und wurde von 
P. Marian Reutter, Abt des Klosters, im Jahr 1798 dem 
Kaiser Franz ll für die Bildergallerie überlassen. Gest. von 
Seb. Langer für das Galleriewerk von Haas, Band I. 
b) ln der Sammlung der Ambrosianischevz Bibliothek in Mai- 
land ist eine andere, die gleichfalls aus der Schule der Caracci zu 
stammen scheint und sehr nachgeduukelt hat. 
e) ln der Dresdner Galle-rie bewahrt man eine vorzügliche 
Copie von Mengs. Hoch 8' S)" br. 5' 6". 
94O 
Zwei 
Knaben 
mit 
dem 
WVappen 
J ulius 
Über dem Camin eines nach Innocenz VIII benannten 
Zimmers im Vaticail befand sich ein Wappen des Papstes 
Julius II von zwei Knaben gehalten, welche dem Rafael zu- 
geschrieben wurdexi.  Siehe Taja, Descrizioxie del palazzo 
Apost. Vaticano 1750 p". 410. Sodann J. Richardson Tfraite 
de la peintilre p. 282, Longhena 11.410, Pungileoni p. 133. 
Auffallend ist es nun, dass nur der letzte von genannten 
Schriftstellern bemerkte, dass jene Knaben genau denen 
nachgebildet sind, _welche zu den Seiten des Propheten Je-
        

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