Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515977
Das 
Urth eil 
Salomolfs. 
Kleines Declcenbild auf Goldgrund. Salomon rechts 
auf seinem 'l'hr0ne sitzend, hat das Urtheil ausgesprochen; 
ein vom Rücken gesehener junger Mann ist im Begriff es 
zu vollziehen, indem er den Knaben mit der Linken hoch 
emporhebend, das Schwert ergreift ihn zu theilen. Vorn 
kniet die falsche Mutter, während die rechte bestürzt her- 
beieilt, die Vollziehung zn verhindern. Siehe I S. 160. 
Kilpferstiche: Remy Vuibert 1635. kl. fol.-'P. Scal- 
berg 1637. radirt. kl. fol.  Nie. F. Bucq-uet 1690. fol.  
Umriss von Franc. Giavzgiacoilzo. 
Die ganze Decke mit den acht Bildern und allen 
Verzierungen hat Franc. Aquila für seine Picturae etc. ge- 
stechen. 
Ein Entwurf zu der vorn knienden Frau ist in der 
Samml. des Erzh. Karl. Verz. N. 180. 
Eine kleine Copie des Bildes von Nicolaus Poussin 
befindet sich in der Sammlung Lamberg, welche in der Wiener 
Akademie aufgestellt ist. 
Alexander 
der 
Grosse 
lässt die 
NVerke 
Homefs 
in 
das 
Grab 
des 
Achilles 
legen. 
Eines der zwei grau in Grau gemalten Bilder unter 
dem Parnass links. Der jugendliche Eroberer steht rechts 
und befiehlt einem bärtigen Mann ein Heft in einen Sarka- 
phag zu legen, dessen Deckel ein fast unbekleideter Jüng- 
ling aufhebt. Hinter Alexander stehen sechs Krieger, links 
sind sechs Männer, von denen drei neugierig in das Grab 
sehen. Diese schöne Composition wurde seit Bellori bis 
auf Montagnini von den Italienern die Findling der Sibylli- 
nischen Bücher im Grab des Numa Pompilius genannt. 
Bartsch beschreibt den Stich nach dem Bilde von Marc 
Antonio, unter der Aufschrift: Alexander lässt die Bücher 
Homefs in den Sarkophag des Darins legen. Allein ich 
stimme der Auslegung von Ernst Platner bei, die er in der 
Beschreibung der Stadt Rom gegeben, und die in jeder 
Hinsicht befriedigend ist. Siehe I S. 147.
        

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