Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515925
Zinnncr 
(lella 
Segnalura. 
109 
68. Die drei allegorischen Figuren. 
Lunette über dem Fenster. Hoch 7' br. 20'. 
Die Vorsicht, mit einem Januskopf, sitzt erhöht. in der 
Mitte. Ein kleiner Geniushält ihrem jugendlichen Gesicht 
einen Spiegel vor, gegenüber hält ein Knabe eine Leuchte. 
Links sitzt die Stärke bei einem jungen Eichbaum und von 
zwei kleinen Genien umgeben. Rechts hält die Mässigmlg 
einen Zügel und ein kleiner, bei ihr sitzender Genius zeigt 
nach ihr hin. Den Grund bildet Luft. Dieses Gemälde, 
welches sich vorzüglich gut erhalten hat, zeigt Rafaeks male- 
rische Behandlungsweise noch ausgebildeter, als in der 
Schule von Athen, obgleich die Anordnung, nach des Mei- 
sters hohem Sinn für Symmetrie, vielmehr plastisch zu nen- 
nen ist. Siehe was weiter darüber I S. 161 "esaut wor- 
den. Unten am F ensterarchitrav zu den Seitenbdesb päpst- 
lichen Wappens steht die Inschrift: JVLlVS. n. Lmvn. vom. 
MAX.  AN. cnms. MDXI. PONTIFICAT. svI. un. 
Kupferstiche nach dem Gemälde. 
Von Franöesco Aquila nebst den darunter befindlichen 
Malereien und dem Fenster. Gr. Blatt für seine Picturae 
etc.  Raphael Morghevzv. Gr. quer fol.  Landen N. 66. 
 Einzelne Thcile der Compo-sition. 
a) Die Vorsicht, gest. von Agostino Veneziano 1516. 
Bartsch XIV N. 357. 
b) Die Mässigung, gest. von Agostina Veneziano 1517. 
Bartsch XIV N. 358. 
c) Die Vorsicht, links mit zwei Genien, wahrscheinlich 
nach einer Zeichnung. Fr. Bunnimzvze fec. 4. Radirung. 
d) Der Kopf der Vorsicht. Demarteaiu 1787. In Krei- 
demanier. gr. fol. 
Kaiser 
J ustinian 
übergibt 
die 
Pandekten. 
Schmales Bild, links neben dem Fenster. Zllr Lillkßll 
Sitzt der Kaiser im Pilrpxlrmantel auf einem" antiken Stuhl und 
übergibt dem vor ihm kniendexi Tribonianlns das Buch der 
gesammelten Gesetze. Sechs Rechtsgelehrte stehen hinter
        

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