Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515755
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Gemälde 
nes links, chez Langlois ä Paris, Gegenseite, "mit Inschrift; 
Quid sibi vult Pastor etc. und Principis ac Dn. Alberti Boi0- 
rum Ducis. k]. 4. 
e) Nur die Maria mit dem Christkind, ohne den Joseph. 
Gest. von Rolla, nello studio cli C. Dellwrocca. kl. fol. 
Maria 
mit 
den 
beiden 
Kindern. 
Untermaltes 
Bildchen. 
Maria bei einem Erdhiigel niedergekniet, hält das dar- 
auf sitzende Christkind mit beiden Iländen, da es sich 
stark nach dem kleinen Johannes vorbeugt; dieser kniet 
links, hält in der einen Hand ein Kreuzchen und in der 
Rechten einen Pergamentstreifen, in dem er eifrig zu le- 
sen scheint. Den Hintergrund bildet eine Landschaft, in 
welcher man einige alte Gebänlichkeitexx von Bäumen um- 
geben und rechts einen spitzen Berg sieht. Von dieser 
Composition gibt es viele Exemplare, alle nur untermalt. 
Das Original auch dieses Bildchens (liirfte, wie vorherge- 
hendes, bei RafaePs schneller Abreise von Florenz nach 
Rom in dem vorbereitenden Zustande zurückgeblieben sein. 
Siehe I S. 130. 
Folgende zwei Exemplare machen sich unter vielen den 
Vorrang streitig: 
a) In der Gallerie des Fürsten Esterhazy von Galanfha 
in Wien. Auf Holz. Hoch 10" br. S". Das Bildchen ist ein 
Geschenk des Papstes Clemens XI aus dem Hause Albanilan 
die Kaiserin Elisabeth, welche folgende Notiz auf einen hinten 
am Bilde angehefteten Zettel eigenhändig aufgezeichnet: „Die- 
ses Frauenbild von Raffael de Urbino sambt dem Kästcl mit 
guten Steinen besetzt ist mir vom Papst Albany verehrt 
wordten. Elisabeth K." Die Kaiserin schenkte es nachmals 
dem Minister von Kaunitz und seit ohngefähr der Mitte des 
verfiossenen Jahrhunderts kam es in die fürstliche Familie 
Esterhazy.  
b) Das andere vorzügliche Exemplar befindet sich in der 
gewählten Gemäldesamlnlung des Herrn Wendelstadt, Inspector 
am StädeYschen Kunstinstitut zu Frankfurt a, M. Auf Holz. 
Hoch 10" 10'" br. 7"  Es zeichnet sich vor ersterem durch
        

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