Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515739
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Gemälde 
richtet, sondern es ist noch in dem blos nntermalten Zu- 
stande, aber stark restaurirt. Nach Frankreich gewandert, 
kam es in das Museum zu Brüssel; seit dem Friedens- 
schluss von 1815 aber kehrte es wieder in den Palast Pilli 
zurück. Ich habe schon im ersten Band S. 125 zu bemer- 
ken Gelegenheit gehabt, dass Rafael bei Ausführung dieses 
Gemäldes so sehr die Behandlungsweise des Fra Bartolomeo 
angenommen, dass selbst im Palast Pitti, neben den aus- 
gezeichnetesten Werken des Letztern die Ähnlichkeit auf 
den ersten Augenblick täuschen kann; sie besteht jedoch 
mehr in der Art des breiten Vortrags und der Anordnung 
der Gewänder, als im Ausdruck der Köpfe, worin Rafael 
nicht zu verkennen ist.  
K u p ferstiche: F. Ant. Lorenzini. gr. fol. für die Rac- 
colta de' quadri dei Granduchi di Toscana.  B. A. Nicolct 
1802. kl. fol. iiir Wicafs Galerie de Florence,  G. Morghen 
sc. mit der Unterschrift: per te Regina clemens. fol.  Landen 
N. 110.  Nur die Madonna mit dem Christkind, Kniestiiek 
in einem Rund gest. von Vicenzo Biondi. Mit: Ahna redemp- 
toris mater. k]. fol.  Landen N. 326. 
Studien. 
a) Entwurf zum Kopf eines Heiligen in der Sammlung 
VWcar in Lille. Verz. N. 507. 
b) Studium zu zwei Figuren aus dem Cabinet Crozat, gest. 
von v. Caylus. Verz. N. 551. 
Madonnen, Benutzungen des Bildes. 
a) Maria und das Christkind, Kniestück, nebst dem h. 
Joseph; in der Münchner Gallerie, im Cat. von 1825, N. 716, 
als ein Bild von Fra Bartolomeo ausgegeben. Lith. von N; 
Strixner. fol.  
b) Maria mit dem Kind, beim Grafen Topor Morawitzky 
in Jllimgheeqz. In geschabter Manier von Sintzenich 1804. kl, 
Blatt. 
c) Desgleichen ein Bild in der Sammlung Lamberg in der 
Wiener Akademie. . 
d) Desgleichen ein Bild, welches sich bei Nocchi in Florenz 
befand. In den "Italienischen Forschungen" llI S. 61 wird es 
dem Rafael selbst zugeschrieben!
        

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