Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514142
Lubsprilche 
auf Rafael. 
551 
Bliraris, dubitasque? audito nomine credes, 
Sum Raphaöl, hei mi, quid loquor? immo fui. 
Et tarnen, bis dictis, quid opus fuit addere nomen? 
Alterutrunn poterut, cuilibet esse satis. 
Nam mea et zuldito est notissima nomine vlrtus, 
Et praestare viccm nominis ipsu potest. 
Federico Zuccaro bezeichnet den Michel Angclo und den 
Rafael folgendermassen in seinem „Lamento della Pittura": 
F ü quest huomo celeste- Angel Michele 
Per Yistesso d'h0n0r alto camino 
Sequito da un' altro Angel Rafaele; 
Del gratioso Rafael d'Urbino 
Ne Pimitation meraviglioso, 
Novo Angele terreno, huom pellegrino. 
 
Joachim Sandrart, in seiner Accad. Artis pict. Part. 2. Lib. 
2. Cap. 7. p. 120, schrieb folgendes zum Lobe RafaeYs: 
Raphael Urbinas, exemphlm naturae donis prodigae, cou- 
pnre formosils, mente pulchrior, societate comis, penicillo ad- 
mirandus, industria. non indefessus, gloria perennis. 
 
J; Bichefrdson, in seäineln Tjraitä de 1a peinture, in der Abhand- 
läng uber dxe C0mpos1t1on benchtet, dass Carlo Maratti zu Hugh 
d t h'b :    , 
zexgwtar lgesaä. a__eh Z,Wetnn man Qär em Welk Bafaels ge- 
g , eine dSS 1c Je e wäas von 1 m gehort, und man mir 
gesilgtlfaäti), ckass es von emem Engel sei, so würde ich es 
Deg au) a en. 
 
 Goethe, in seiner Italienischen Reise S. 160, sagt kurz und 
treffend von Rafael: „Er hat eben immer gemacht, was andere 
zu machen wünschten." 

        

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