Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1513401
Über die Maler der Umöriscloen Schule aus 
letzten Hälfte des 15. und zu Anfang des 
Jahrhunderts. 
der 
16. 
 
Es ist hier nicht die Absicht vollständig die Nachrichten mit- 
zutheilen, welche sich über die Umbrischen Maler jener Epo- 
che erhalten haben, und worüber besonders Vasari, Annibale 
MariottPs Lettere pittoriche perugine, Baldassare Orsinfs Vita 
di Pietro Perugino und C. F. von Rumohfs Italienische For- 
schungen im zweiten Theile nachzuschlagen sind. Nachfol- 
gende Angaben beschränken sich auf die wichtigsten Zeitanga- 
ben in Bezug auf das Leben und die Werke jener Meister, 
und auf eine kurzgefasste Charakteristik derselben. Ich spre- 
che in letzterer Beziehung selten anders als nach Selbstan- 
schauung und glaube durch Mittheilimg mancher bisher unbe- 
kannten Thatsache zur nähern Kenntniss dieses Gegenstandes 
etwas beitragen zu können. 
Als allgemeines Ergebniss stehe hier im voraus folgende 
Übersicht: Der Einüuss der Florentiner Malerschulen auf die 
Umbrische ist aus nachbarlichen Verhältnissen nicht nur na- 
türlich, sondern er lässt sich auch bei Spinello, Pietro della 
Francesca und Benedetto Buonfigli nachweisen, indem ersterer 
zu den bessern Nachfolgern des Giotto gehört, der zweite von 
Masaccio manches annahm, und Buontiglio wohl besonders 
durch Benozzo Gozzoli, als er noch in der Art des Fra An- 
gelico da Fiesole malte, dürfte angeregt worden sein. An- 
drerseits hat Hr. von Rumohr auch darzulegen gesucht, dass 
dielSieneser, besonders Domenico di Bartolo, der für Peru- 
gia einige Werke austiihrte, nicht ohne Einwirkung auf die
        

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