Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1513194
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Giovannils 
Rbimchronilc. 
und zu beklagen. Bei der Nachricht von der Gefährlichkeit 
der Krankheit beurlauhte sich der Herzog von den Florenti- 
nern und eilte nach Seinem Hofe, wo er seine Battista nur 
noch ihren Herrn siegreich heimgekehrt zu sehen wünscht, be- 
.v0r sie zu Gott einginge: 
Che con un solo altissimo disin 
stava di rivedere il suo Signore 
vittorioso, e poi tornare a Dio.  
Riihrend beschreibt Giovanni nun weiter, wie die Ster- 
bende ihren Gemahl zum letztenmal umarmt und ihm ihr Söhn_ 
lein Guidubaldo ans Herz legt, so dass alle Umstehende tief 
ergriffen in Thränen zerfliessen wollen, als sie ihr letztes Le- 
bewohl empfingen. 
Chiuse quel santo, onesto e grave ciglio 
rendendo Palma al ciel divotamente 
libra e sciolta da] mondan periglio. 
Wahrhaftig nur Ehrfurcht und Liebe konnten Giovanni 
zu so edelm Ausdruck erheben! 
 
Buch XIV, Capitel 56 u. 57 berichtet über die Bauten, 
welche der Herzog aufführen liess und über seine Lebens- 
weise in Zeiten des Friedens. Wir entnehmen aus diesen Ca- 
piteln folgendes:  
 Capitel 56. 
Poscia "che la vertni alta e inßnita 
de] conte i ragi sparse intorno 
et (Pogni ben se vidde esser gradita 
L'ani1n0 havendo de excellentia ahdomo 
consyderava che le sue richeze 
la qual crescer vedea di gjorno in gjorno 
Fosse vil cosa non in chiar belleze. 
del uso human, cum summa libertate 
spenderle bene e a gloriose alteze, 
Consyderando che Pantiquitate 
par degna, pare immensa e amirativa, 
a tucta gente et per longinque etate 
Nel bello aedificare: e che Yactiva 
vita non possi piü gran cosa fare. 
dclla qual non bisogna che altri scriva
        

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