Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1513043
Giovannfs 
W erlnz. 
441 
Franciscanerkirche befindlich, aufgezeichnet: „S0pra la porta 
di detta chiesavi e 1m crocefisso di NpS. Opera da Vin- 
cenzo Sanzi."  Näheres lässt sich jetzt nicht darüber an- 
geben. 
Flügelbilder der ehemaligen Orgel in S. Francesco. In 
der handschriftlichen Chorographia des Ant. Vannucci vom Jahr 
1709 steht darüber folgende Nachricht: „Duae aliae in eodem 
Choro parique sublimitate ab earum antiquitate ad haec usque 
tempora pendentes a Joanue Sanctio antedicto nobili certamine 
picturatae tutabantur Tabulae SS. Assisiatem Franciscum et 
Bonaventuram Episc; Conf. et Ecclesiae Doctorem Fidelium ve- 
neratiohi T emplique  apparatui exponentes: nuper inde amotae 
commodiorique loco aptatae, ut a rnortalium oculis rectius frui 
valeant: exemplar referunt." In einem andern Manuscript der 
Bibliothek Albani in Rom mit Aufschrift „Abbozzamento della 
Cittä d'Ürbino" liest man darüber folgendes: „S. Francesco. 
Si vedono anche nel coro disposti a proporzione quattro qua- 
dri di Santi Francescani dipinti da Rafael d'Urbino mentr' era 
ragazzo, e prima che arivasse alla perfezione che Popera fatte 
da lui in Roma e fuori nella gioventü dimostrano; e detti qua- 
dri servivano di coperta all' organo antico di detta Chiesa, 
onde piü per il nome che ritengono di lui, che per la pittura 
sono tenuti cari." Noch scheint folgende Stelle aus der Hand- 
schrift der Bibliothek Biancalana auf diese Bilder sich zu be- 
ziehen: „Nella capella de]? altar maggiore vi sono attaccati a1 
muro in alto due quadri di Raffaello e due altri quadri di 
Giovanni Santio suo Padre." Da derselbe Verfasser unmittel- 
bar vorher die Seitenbilder des Altars Buffi mit dem Engel 
und Tobias, und dem h. Bochus gleichfalls dem Rafael, statt 
dem Giovanni Santi zuschreibt, von dem sie doch entschieden 
herrühren, so erweist er sich als einen unzuverlässigen Bilder- 
kenner, und alle vier dürften wohl vom Vater Giovanni aus- 
geführte Bilder gewesen sein. 
In der Kirche Nunziata extra muros bei Urbino ist 
ein Madonnenbild, von dem man aber nur die Köpfe der h. 
Jungfrau und das des Christkindes sehen kann. Sie sind sehr 
übermalt, dürften aber ursprünglich von Giovanni_ herrühren. 
Nach einer dem P. Pungileoni durch denoErzpriester Luca 
Allegrini mitgetheilten Notiz aus dem vom Erzpriester Joseph 
Ifßnger verfassten Inventarium der Pfarrkirche von Cella di 
pietra, befand sich daselbst über dem Taufbecken jenes Ma- 
donnenbild, das er einem Antonio Sanzio zuschreibt und vom 
Erzpriester Palma erhalten hatte. Ehedem habe es in der al-
        

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