Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1512889
III. 
Nachrichten über die Maler 6219 zu Ende 
15. Jahrhunderts, welche in Urbino und 
Umgegend beschäftigt waren.  
des 
der 
1. Giuliano da Rimini. Von ihm befindet sich ein 
auf Holz "gemaltes Crucifix, roh und Wahrhaft barbarisch, in 
der Art des lllargheritone, in der Capelle der Arciconfrater- 
nitä di S. -Giovanni decollato zu Ürbania (ehedem Castell Du- 
rante), wo es in hoher Verehrung steht und wohl nur diesem 
Urnstande seine Erhaltung verdankt. Ausser der Figur des in 
die Knie zusammengesunkenen wund das Haupt neigenden Hei- 
landes, befindet sich oben in einem Rund das Brustbild von 
Gott Vater, und an den Seitenarmen die der Maria und des 
Johannes. Es trägt die Inschrift: IVLIANVS. PICTOR. DA. ARIMINO. 
FECIT. HANNO. Mcccvir."  
2. Guido Palmeruzzi scheint der Schule des Giotto 
anzugehören, oder ihr doch verwandt. Im Stadthaus zu Gub- 
bio malte er im Jahr 1345 a. fresco eine Maria mit dem 
Christkinde, llIld den heil. Ubaldo und Johannes den Täufer 
zu den Seiten. Leider hat diese Malerei durch Unachtsamkeit 
sehr gelitten. (Siehe darüber das Giornale Arcadico XXXII. 
S. 359 vom Jahr 1826.) 
3. Giuliano. Im Buch des Archivs von S. Croce zu 
Urbinovon l363--l420 liest man: 
1366 Oct. Ebbe Giuliano dipentore fior. 25 per depingere 
nela Fraternitä.   
1367. A Giuliano depentore per cagione che depense en 
lo nostro luoco fior. 3. 
Vielleicht ist dieser Giuliano derselbe Maler aus Fabriano,
        

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