Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1512752
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Fmniliennachrichten. 
dicti Antonii     quos centum fior. dixit idem Sanctes de- 
disse et dare tam de bonis donnae Elisabetae matris quondam 
dictae don. Margaritae et uxoris ipsius Sanctis etc, Nota- 
rialinstrument des Ser Agnolo d'Urbino vom 3. Sept, 1479. 
In apoteca mei Notarii .  .  in qua. residet Bartolomeus Peri 
de Ginghis posita in q. Episcopatus. 
Im ältesten Buch der Sacristei von S. Francesco, Bl. 5 
auf der Rückseite, ist die Nachricht erhalten, dass ihnen ein 
Knäblein starb: 1435 et de dare a di ditto (20 Agosto) per 
uno Mamolino d'Ant0ni0 de Bartolo de Vagnino lib. di cera 
2 e 6.  Aus andern zuverlässigen Documenten erhellt, dass 
sie einen Sohn mit Namen Girolanio hatten, welcher der Braut 
RafaePs, einer Nichte des Cardinals D-ivizio da Bibiena, die 
Grabschrift im Pantheon setzen liess. Auch war er es, wel- 
cher in Auftrag der Executoren des Testaments RafaePs jenes 
Haus „dell Immagine" in der Strasse de" Coronari in Rom 
kaufte, von dessen Einkünften die von Rafael gestiftete Ca- 
pelle der sogenannten Madonna del Sasso besorgt wird. 
Rafaello. 
Auszug der Testamente der Grosseitern RafaePs von müt- 
terlicher Seite: 1494. Aug. 8.  Baptista q. Nicolai Ciarla 
de Urbino sanus   . . reliquit Raphaeli pupillo et filio o1. 
Joannis Sanctis, et do. Magiae fil. q. dicti Testatoris Horenos 
CL, quos dicta Magia habuit tempore contracti Inatrimonii cum 
dicto Joanne. Item reliquit dicto jure dicto Baphaeli solidos 
quinque pro legitima et falcidia.  1494. Oct. .8. D0. Ca- 
milla uxor Baptistae q. Nicolai Ciarla  . . . reliquit Raphaeli 
ejus nepoti pro parte et falcidia XL bononenos etc. 
Nach den Kirchenbüchern wurde, wie Tiberino No. 34. 
Suppl.  berichtete, das Testament RafaePs durch den Notar 
Andrea Gabrielli einregistrirt. Bis jetzt ist es indessen trotz 
allen Nachsuchungen noch nicht gelungen es aufzufinden, so 
dass nicht mit Bestimmtheit "kann angegeben werden, wie er 
über seine Hinterlassenschaft verfügte, und wir uns begnügen 
müssen dasjenige zu wiederholen, was P. Pungileoni aus dßn 
Documenten der Verwandten RafaeFs in Urbino, die Erbschaft 
betreffend, bekannt gemacht hat. 
1) Siehe Ab. C. IPea: Sepolcro di Raffaello S. 17. Quale fin- 
m-a, non sij ä trovato malgrado le tante indagini in Roma e fuori, 
come riferisce il Tiberino, 1mm. 34, supplem. e che nei libri della 
chiesa si dice rogato per gli Atti delP Appocelli, allora Andrea Ga- 
brielli not. A. C.
        

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