Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1508606
Abbildungen nur des jungen Meisters eigenes 
Bildniss, aus der römischen das seiner Gelieb- 
ten und das des Giuliano de' Medici, da sämmt- 
liche bedeutende Gemälde RafaeYs aus jenen 
Epochen bereits durch Kupferstiche bekannt 
sind. 
Es bleibt mir noch übrig Rechenschaft zu 
geben über die Schreibart des Namens Ilafael 
Santi. Er selbst und seine Freunde in ihren 
Briefen schreiben den Taufnamen immer Ra- 
phaelo oder Raphaello da Urbino; der Familien- 
name kommt in denselben nach alt-italienischer 
Sitte des gemeinen Lebens nicht vor. Wir tref-' 
fen ihn nur in Urkunden, wo er nach dem Tauf- 
namen zweier seiner Voreltern Sante, de Sante, 
de Sancte und Silllü geschrieben ist. In spätem 
lateinischen Inschriften und Documenten ist er in 
Sanctius umgewandelt, woraus irrig das spätere 
italienische Sanzio entstand, welches seit Vasari 
allgemein angenommen, zuerst von Pungileoni 
wieder berichtigt wurde. Nach der jetzigen ita- 
lienischen Schreibart wird das hebräische Ph in f 
verwandelt und die Declination des Genitiv in i, 
der mit dem Artikel del bei Personennamen vor- 
gezogen. Da nun in nachfolgendem Werke alle 
italienische Personennamen, um Übelstände zu 
vermeiden, nach dem Gebrauch jener Sprache 
geschrieben sind, so musste zur Übereinstimmung 
1' FF FF IF 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.