Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1511798
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antiken 
Studien nach 
Gebäuden. 
nem Glücke durch Ew. 
tiefster Unterthänigkeit 
Seligkeit geworden 
die Füsse küsse. 4' 
ist, 
der 
ich 
in 
L1 
Dem Abdruck des Briefes ist die Notiz beigefügt: 
"Die Zeichnung und die Beschreibung des antiken Rom 
fehlen." Da nun auch Andreas Fulvius der Ausgabe seines 
Werkes vom Jahr 1527 keinen Plan des antiken Roms, noch 
Abbildungen von antiken Gebäuden beigegeben hat  und 
sich unter den architektonischen Zeichnungen RafacFs im Be- 
sitz des Hrn. Coke in Holkham eben so wenig solche befinden, 
die Monumenten des antiken Rom entnommen wären 2), so 
bleibt uns nur noch die Aussicht übrig, einige unter denen 
zu finden, welche einst Baron von Stosch in Florenz beses- 
sen s), von denen ich aber nicht erfahren konnte wohin sie 
gekommen. Übrigens sind von RafaePs architektonischen 
Zeichnungen folgende Kupferstiche auf uns gekommen: Die 
Abbildung des Tempels der Fortuna von Nic. Beautrizet 
1550, und die Fagade mit den Caryatiden aus der Villa 
Mattei von Marc Antonio 4). 
Aber nicht allein auf Rqm und dessen Umgebyngen 
beschränkten sich die Nachforschungen RafaePs; der rege 
1) Es wäre noch zu untersuchen, ob vielleicht einige der Holz- 
schnitte mit Abbildungen antiker Monumente Roms in der Venetie- 
nischen Ausgabe der "Antichitä di Roma" des Andrea Fulvio vom 
Jahr 1588 nach Rafaelischen Zeichnungen gemacht wären. 
2) Siehe im Verzeichniss der Zeichnungen RafaePs N0. 458. 
3) Winkelmann Anmerkungen über die Baukunst der Alten 
S. 375.  Ich habe Zeichnungen des grossen Rafael von dem Tem- 
pel zu Cori vor Augen, welcher gezeichnet und genau ausgemessen 
worden, da. derselbe weniger als jetzo gelitten hatte," und in der 
Anmerkung 130: "Diese Zeichnungen befanden sich nebst andern 
VOR alten Gebäuden genommenen im Museo des berühmten Herrn 
von Stosch und machen einen Band von etlichen und zwanzig Stücken 
aus." 
Bartsch 
268. 
XV P' 
99 
und 
XIV. 
538.
        

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