Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1508566
ben, glaubt Dr. Waagen in den letzten Lebens- 
jahren Rafaefs gefertigt, bemerkt aber dabei, dass 
es mit vieler Anwendung von Lasuren modellirt 
sei, welcher Grund mir grade für die Meinung 
spricht, dass es um 1508 entstanden, da Rafael 
in der Zeit seiner grössten Meisterschaft, wie 
auch in dem Bildniss des Violinspielers, Lasuren 
sehr mässig anwendete.  Ferner wird S. 451 
das Bild „Rafael und sein Fechtmeister" genannt, 
II 424 beschrieben, als ein Werk des Sebastiano 
del Piombo ausgegeben. Die vordere Figur hat 
nun allerdings etwas von dessen Behandlungs- 
weise, die ziegelrothe Carnation der hintern Fi- 
gur verräth aber vielmehr die eines Schülers von 
Rafael. Die Gründe, weswegen ich auch des letz- 
tern Bildniss in dieser zu erkennen glaube, und 
nicht das des Marc Antonio, habe ich bereits dar- 
gelegt.  Nach Dr. Waagen soll das Bild der 
Jardiniere die Jahrszahl MDVII tragen, die ich 
jedoch vergeblich gesucht, aber nach den mitge- 
theilten Nachrichten über einen Entwurf zu die- 
sem Madonnenbild richtig sein dürfte. Hiedurch 
würde indessen die Annahme des Mariette, dass 
dieses Gemälde die für den Edelmann in Siena 
gemalte Madonna sei, wenn auch nicht widerlegt, 
doch sehr geschwächt. 
In Bezug auf die Zeichnungen ist die Unzuver- 
lässigkeit der Angaben, die Schwierigkeit der Nach-
        

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