Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1508538
XXVI 
Vurec ort. 
YVerk des Ingegno; dieses 
den von den von Rumohr 
ist aber 
und mir 
sehr verschie- 
diesem Künst- 
1er zugeschriebenen Bildern, und sicher von ei- 
nem unbedeutenden Maler einer spätem Kunst- 
periode aus dem ersten Viertheil des XVI. Jahr- 
hunderts. 
In 
den 
Abschnitten 
über 
RafaeYs 
WVirksam- 
keit in Rom waren zwar nur wenige bis dahin 
unbeachtet gebliebene Werke aufzunehmen; da- 
gegen wird man im Allgemeinen manche Berich- 
tigungen und neue Ansichten finden. S0 dürften 
auch die öfters nachgewiesenen Verbindungen Ra- 
fael's mit vielen Personen von Bedeutung ein 
neues Licht auf sein Leben werfen, besonders 
aber die Darstellung seines WVirkens bezeugen, 
wie er sich zu immer höherer Vollkommenheit aus- 
bildete, wie im Gedränge überhäufter Arbeiten 
und der mannigfachen auf ihn einstürmenden An- 
sichten, die nach der Vielseitigkeit seiner grossen 
Anlagen nicht ohne Einwirkung auf ihn bleiben 
konnten, dennoch sein hoher Genius während sei- 
nes ganzen Lebens mit klarem Bewusstsein, mit 
gleicher Kraft die höchsten und edelsten Bestre- 
bungen festhielt und zugleich das Studium der 
äussern Natur mit gleichem Fleisse fortsetzte. 
Auf diese WVeise möchte zur Anschauung gebracht 
sein, wie er im höchsten Grade jenes Durchdrin- 
gen zweier Elemente, nämlich der geistigen Er-
        

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