Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1508518
Einer der schwierigsten Theile dieser Schrift 
war die Darstellung der Jugendzeit Rafaefs; denn 
Vasari, so schätzbarauch einzelne seiner Mitthei- 
lungen sind, berichtet hierüber nur sehr unvoll- 
ständig, Öfters irrig; desgleichen C. F. von Ru- 
mohr in seiner schon angeführten Schrift. Auf 
historische Thatsachen gestützt finden sich nun 
in dieser Beziehung in vorliegendem WVerke man- 
che Punkte begründet, an die sich andere mit 
Sicherheit anknüpfen lassen. Besonders stellt sich 
Rafaelis Verhältniss zu Perugino und die andern 
Maler in Umbrien und Florenz klar heraus; eben 
so können seine Reisen in diesen Gegenden und 
nach Urbino genau verfolgt, die Zeit der Entste- 
hung des wichtigsten Theils seiner Jugendwerke 
mit Sicherheit bestimmt werden. 
Zur nähern Kenntniss der Umbrischen Schule 
werden Forscher zustimmend die zuverlässigen 
Nachrichten über deren Künstler und ihre Werke 
im Anhang VI aufnehmen, da darin mehrere dun- 
kele Punkte aufgehellt sind. Nachträglich ent- 
lehne ich noch einige hierher gehörige interessante 
Notizen aus dem soeben erschienenen Band der 
Übersetzung des Vasari von Ludwig Schorn. Letz- 
terer zeigt nämlich, dass Pietro Perugino ums 
Jahr 1509 die Decke des Zimmers di torre Bor- 
gia gemalt, folglich sich zu Anfang des Aufent- 
halts Rafaefs in Rom befunden. Die Beweis-
        

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