Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1508497
darzustellen, und auf diese Weise die Künstler 
eben sowohl nach dem ihnen inwohnenden Genius, 
als auch nach den Einwirkungen auf sie von aus- 
sen sich entwickeln zu lassen. Unbeachtet ist es 
bis jetzt geblieben, wie der durch Waifenruhm, 
Gelehrsamkeit und Sitte vor allen andern in Ita- 
lien sich damals auszeichnende Hof von Urbino 
nicht wenig beigetragen sowohl das schöne Talent von 
Giovanni zu wecken und nach der einfachen Sitte 
jener Zeit in traulichem Umgang zu pflegen, wo- 
von seine in Versen geschriebene Geschichte des 
Federico da Montefeltro, Herzogs von Urbino, 
ein schönes Zeugniss gibt; als auch wie selbst 
Rafael bei seinem Aufenthalt in Urbino in den 
Jahren 1504 und 1506 durch die fürstliche Fa- 
milie und die am Hof versammelten ausgezeich- 
neten Männer eine Anregung in der Geistesrich- 
tung erhielt, welche bis zum Ende seines Lebens 
fortwirkte; wie er hier Verbindungen der Freund- 
schaft anknüpfte, die ihm nachmals am römischen 
Hofe zum grössten Vortheil gereichten und bis 
über seinen Tod hinaus fortdauerten. 
Was die Behandlung der verschiedenen Ab- 
schnitte insbesondere betrifft, so glaubte ich den 
über Giovanni Santi in soweit anders als die nach- 
folgenden behandeln zu müssen, als ich seine Ge- 
mälde nicht streng chronologisch zu ordnen ver- 
mochte, daher nach den Orten, wo sie sich be-
        

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