Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1508477
XX 
Vorwort. 
Durch einen eigenen Anlass wurde ich bewogen 
diese schwierige Arbeit zu übernehmen: der seit- 
dem verstorbene Professor Braun in Mainz, die 
Unvollkommenheit seines Büchleins über Rafael 
erkennend, beabsichtigte eine Umarbeitung dessel- 
ben, fragte mich über vieles Einzelne um Rath, 
gewann aber die Einsicht, dass ohne Selbstan- 
schauung sämmtlicher Werke Rafaefs, ohne Kennt- 
niss des Schauplatzes seiner Wirksamkeit, ohne 
gründliches historisches Studium seiner Zeit kein 
gediegenes Resultat zu erwarten sei. Er forderte 
mich nun zu meiner grossen Überraschung auf, 
selbst ein Leben Rafaefs zu schreiben, welchem 
Unternehmen ich mich indessen damals in keiner 
YVeise gewachsen fühlte. Umstände begünstigten 
jedoch den Vorschlag, so dass ich selbst eine 
Reise nach England zu diesem speciellen Zweck 
unternahm , zum drittenmal Paris besuchte und 
später während einem vollen Jahre Italien berei- 
ste, in welchem gesegneten Lande ich schon frü- ' 
her sieben glückliche Jahre verlebt hatte. Deutsch- 
land kannte ich schon nach manchen Richtungen 
hin, Wien besuchte ich noch. Die grossen Ge- 
mälde Rafaefs in Spanien hatte ich schon früher 
in Paris kennen gelernt. Ich darf daher sagen, 
dass mit Ausnahme weniger WVerke vongeringer 
Bedeutung, mir alle übrigen von Rafael durch 
Selbstanschatlung bekannt sind. Die Wiege und
        

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