Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1507921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1508362
Vorwort. 
IX 
alle Welt zerstreut und wahrscheinlich deshalb 
von ihm nicht gekannt waren. Dagegen haben 
Wir anzuerkennen, dass er mit wenigen Ausnah- 
men die Zeitfolge der Werke RafaeYs richtig an- 
gibt, dass sein Urtheil, wenn auch meist zu en- 
thusiastisch und gleichmässig Lob spendend, doch 
öfters sehr treffend ist, dass er RafaeFs hohe Be- 
deutung in der Kunstgeschichte erkannte und uns 
einen Schatz von Nachrichten über ihn überlie- 
ferte, ohne welchen wir uns jetzt in der grössten 
Verlegenheit über sein Leben befinden würden. 
Dieses Leben erschien auch besonders abgedruckt 
unter dem Titel: „Vita di Raifaelle da Urbino, 
Pittore ed Architetto, tratta da quelle de, Pittori, 
Scultori ed Architetti di Giorgio Vasari, in Roma 
1751." 
In neuern Zeiten erschien die Schrift: „Vita 
inedita di Raifaello da Urbino, illustrata con note 
da Angele Comolli. Roma 1790" (zweite berei- 
cherte Ausgabe von 1791). Sie gibt sich das 
Ansehn, früher als alle andere Lebensbeschreibun- 
gen RafaeYs verfasst zu sein; Comolli glaubte 
selbst, dass sie bald nach RafaeTs Tod von Gio- 
vanni della Casa geschrieben sei. Sie ist indes- 
sen nichts anderes, als ein magerer Auszug aus 
Vasari, mit Hinzufügung einiger neuen Entdeckun- 
gen. Dieses erkannte schon Lanzi und ergibt 
sich auch aus dem Umstande, dass bei der Gleich-
        

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