Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften über neuere Kunst und deren Angelegenheiten
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1499400
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1502656
ltwu 
Börse 
dem 
Adolphsplatze 
Hamburg. 
297 
rregchlaven, wodurch, wenn man die Halle der Tiefe nach überblickt, ein 
L? "h 'b bedeutenderer Wechsel der Linien hervorgebracht wird, als im 
eelttßäleeiireesetzten Fall stattgefunden haben würde) Im Inner" der grosse" 
n ß ß  d feiler im Aeus- 
   B stellunßen leichte Wan p ,   
Halledgoräähgiidegeliltgfsiidhweißt?Contreiärts, welche in der FOYm lelchter 
ern s v    2' 
ffhürmchen frei über das Krönungsgesims emporgefilhrt 515d: Stdrkere fmdd 
l"l emporsteivende Tliürme in denen Wendeltreppen angebracht sin , 
10'" r v '   "estens 
  des Gebaiides hervor und dienen, wem, 
springen an den vier Ecken r H der Masse. 
für das Auge des Beschauers, zum festeren Lulsjammenslc idiijsmauem mit 
Zwischen den Contrfaforts und fien Eckähurmgllin 51;" tern durchbro- 
hohen und weiten, im Halbkreisbogeii. ubhergvo ltolen Fens ter und unter 
clien. An der vordem Front beiinden sich fun so cier_ ens ,b vulbter 
einem jeden derselben ein breiter, ebenfalls im Iialbkreisbogen ü ervio"  
F- ancr- unter den Fenstern der Seitenfronten sind zwischen den betiacht 
fing n, in enden Contreforts kleine Gemächer eingebaut, welche sich 
hch värsprlnäern des Gebäudes öffnen und zu Makler-Comtoirs bestimmt 
n-ad] fAeiml-lau tniaterial des ganzen Gebäudes ist gebrannter Stein gedacht- 
Slndh Ä iissgrn ohne Bewurf bleiben und auch zur Ausführung aller 
der' lile ein Ornamente dienen sollic (Die gi-Qgse Ziveckmässigkeit dieses 
J 1   r     
iähSthliI-ials und dieser Anwendung desselben darf wohl nicht mehr in Frage 
   ,    Marmor an- 
, A den.) Die Fensterrustungtn sind von cairarischem  
gßsttm wer   .   1 diesem 
genommen, als dein wohlfeilsten undprtlailiciliaftcstenrilaggääai tlläer Ver- 
Behufe; für die hohen und schlankeln1f ei ca iuntnne r g 
fasser das Schöne lfateräldde? geschei tneäöisreäinriehäxiitdes sind bei diesem 
Alle wesentlic en e ür nisse ,1n ls  e    
Entwurfe aufs Genügendste erfüllt. _Die eben angedeutetet Aäiieirää 3:32 
Decke d" gmssen Halle getragen wmi; äiestfltttet ddesgiaoiishfs durch die 
Verkehrsi hemmt nlrgend dlfat vol-li]  i; rSetlogllcläuvein der Bewegung der 
 1-  ir e e  
läeltelh lülnägslie ddieväirriledliisfl gdvlr helrausdrängen? vermieden; mit den 
i enge enm ,      ndste 
r entlich mit den Makler-Conitoirs, ist die genuge 
Nebefwäumen, nim  endlich ist durch die cigentliümliche Anordnung 
Verbmdung gegemm   d  Raumes gesorgt. 
Fenster für die vollkommenste Helligkeit es innern   
gle; t er Umstand namentlich verdient eine besondere Anerkenntniss, 
ddräherdie grossen Dimensionen der Fenster, durch die Lage der Haupt" 
  Ost und West findet das gün- 
fmm gegen Suden, der Seitenfronten gegen 
    ,   d f der 
stigste Licht reichlichen .Zuga_I1g_i qmch dlehjätäscflossefle lväuäesiäossen 
Nordseite der Halle (wo sich die übrigen Gesc _a tsraäirmle in (  da ganzen 
ani-eihen) wird das Lieht, zur Verstarkung seinler] ii UDg,t]1ich durch die 
Breite des Raumes zurückgeworfen. Igein Qber icät, Eamßälnma eine ähm 
Seitenfenster aufgesetzter Laternenrlfiurde "lhnordfscläenvendung von GaL 
liche Wirkung hervorzubringen vorrnogellfl 59111, led "hchtes mehr oder 
lerieen und Tribünen würde den so Ilüthlgen Reflex es 
weniger aufgehoben haben.       
Nicht minder ist die ästhetische Wlfkllllg dfeselifpilniagia älxßäääezl 
den genannten Entwürfen Yor uns liegt, allfS  166; 385 Innern an 
Die WeitgesprengtenFRuntdbogedl,P an ihn pfdllersbfz-sdlnndgers was dem llin- 
der Architektur der ens er un orta e, sin 68 _v    
    l h t bt. D 
driick des Ganzen eine elgßllthümliche Wurde "u? hÄel e? gle i dm 
m orstrebenden Contreforts und Eckthürme lassen im eusserq zwar f" 
ierltikale Verhältniss einigermaassen vorherrschen, (10611 verbinden sich
        

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