Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1492480
läeri 
Kritiker 
und 
den llrIeistin-n sind dort die gelungensten und glücklichsten WVcrkc vorhan- 
den, manche, die wir (liesseits des Canales fast gar nicht oder nur aus 
untergeordneten Machwerlggu kennen, treten uns dort in glänzendster Ent- 
faltung ihres 'l'alentes entgegen.  Nicht minder ausführlich ist ferner der 
Bericht, den der Verfasser über die neuere und die heutige Malerei in 
England und Frankreich gißbi, S0 dass win "Yen" wir nnS die bßknnninn 
Bestrebungen unserer Landsleute hinzunehmen, eine vollständige Anschauung 
von dem LKunstleben unserer Tage, Zn "WC-heim uns die grossen Leistun- 
gen der Vergangenheit geführt, vor uns haben. 
 Doch ist mit alledem der Inhalt des iVerkcs noch nicht beendet. 
Ueber die Sammlungen von Handzeichnungen älterer Meister erhalten wir 
mannigfache belehrende Auskunft; eben so über die Knpferstichsanimlun- 
gen, die besonders zu manchen gehaltreichen Bemerkungen über die Ur- 
sprünge dieser Kunst und über die Werke der älteren Meister Anlass geben; 
nicht minder über die Arbeiten moderner Sculptur in ihren verschiedenen 
Zweigen, so weit Beispiele derselben dem Verfasser entgegentraten. Schliess- 
lich fehlt es auch nicht an näheren Angaben über die WVerke der Archi- 
tektur. Einige Kirchen und Schlösser des englischen Mittelalters werden, 
wie auch der englisch-gothische Banstyl überhaupt, näher charakterisirt; 
eben so werden die heutigen Leistungen der Baukunst in England und in 
Paris mehrfach ausführlich besprochen.  Nehmen wir nach alledem hin- 
zu, dass den beiden Abschnitten des Werkes sorgfältige Register, zum 
Nachschlagen für alles Einzelne, beigefügt sind (dem Theil über Paris auch 
ein Nnmmerregister, um denselben als Handbuch beim Besuch des dortigen 
Museums benutzen zu können), so möchte man schon geneigt sein, das 
Werk  wären es nicht eben drei, zum Theil recht Starke Bände  2118 
ein Noth- und Hülfsbüclilein für Alle, die sich mit kuiisthistorischen  
gen beschäftigen, zu bezeichnen. 
Ich freue mich, dass ich zum Schluss dieser Anzeige noch hinzufügen 
kann, dass wir in kurzer Zeit wiederum ein ähnliches Werk aus der Feder 
des Hrn. Waagen zu erwarten haben. Es wird die Resultate einer Kunst- 
T6399 dnfßh Deutschland, von Berlin bis München und Wien, enthalten. 
Der erste Theil, der, wie ich höre, bereits vollendet ist, wird die Resul- 
wie der Reise bis MünChenY durch Sachsen, Franken und einen Theil von 
Schwaben nmfnSSen und unter Anderm für die Entwickelung der Schule 
von Franken die wichtigsten Beiträge bringen 
        

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