Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1492434
Künstler in 
Kunstwerke und 
England und 
Paris. 
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   der esondert sind. In diesem Theil 
1'chenh{Feäflfntsäägkdigselggh322338 Anärdnung vor, der reichhaltige Stoff 
hveiriäcnash seiner Selbständigen Eigenthümllßhkelt und nach dem Gange 
h. umsehen Entwickelung in grösseren Massen geordnet, jvahrend die 
der ls B  f d di S hqlderung anderweitiger Lebensverhaltnisse mehr 
Foldnändgintirlrigfuilid tritt lnl der folgenden Uebersicht fassen wir den In- 
m  ,      "hen (kunsthisto- 
halt der drei 'lheile ebenfalls nach diesen wlssellsßhafthc 
rischen Gesichts iinktcn zusammen.   
Beide Abschliiitte seines WerkeS, was 98m." Wlsseilsßlrafthc"egcltlglf 
anbetrifft, eröffnet der Verfasser mit einer ziemlich ausfuhrlic iäiuästbildung 
liehen Darstellung des Sammelns, der Kunstliebhaberei: dtßfd r Leser eine 
überhaupt in den betreffenden Ländern. Hiedurchgewinn d e Mittheilun- 
sichere Anschauung des Terrains, In Weltfllße ihn Ülä. folgen rei; Sten Zweck 
gen einführen solle"? aber auch unalihanglä vqnh läsetm D42] Sie stehen 
haben jene Darstellungen ein grosscs, eigenthumlic es In eresilgten Erschei- 
den allgemeinen geschichtlichen vßfhälllllSSßllt den gdäfnzvolf b sanken 
nungen des Lebens, wie dem jähen Absturz, in den lese "Ü ge,  ' 
als Sprechende Zheugrixiasse zur Seiäeä Släüligtlgegu uiäiglßgägiltgän Rvgägttzifäg 
cultur eschic tlic es omen . un es  _ 
führeng, wenn diese Darstellungen selbständig. und weitermmgaäsfänaüfäelgl 
i" Bezug auf die übrigen eurütälsthe" Lä-lnder, durcflge liisischen und 
Schon gegenwärtig gicbt der Vergleich zwischen denk ranä Anlass In 
den englischen Kunstinteressen zu mancherlei Bemer unge h-t. in 
. 15 nur das eigentliche Sammeln in Betrac , 
hngland kommt vorzugsive e  t' teressen vielfach und oft sehr be- 
Frankrdicp (dageägrlieflvzlitiian gigrKsillistailinwir bereits in der zweiten Hälfte 
deuten 111 a9      Bruder 
des  Jahrhuqdßrgßr  Tääetaa. der 
Jean von Beriy, Sämmdänaellünstler verschiedener Länder in Anspruch 
Miniaturmalerel-Weä an "le ras in der ersten Hälfte des sechzehnten 
genommen Wlchtlpgeä 2817 iind Heinrich II. geschah; grossartigere Samm- 
Jahrhundertsdunteän äleriät ditalienische Künstler wurden ins Land ge- 
lungen .Wur.. e? gin- umfassende Werke aus und gründeten eine eigen- 
Zogen." sie fuhlten Sä die von Fontainebleau. Wurde auch der Glanz 
tliümhche- Käniärhäeeiinmittelbar darauf folgenden Revolutionskriege sehr 
dlesgr Zelt u dem französischen Kunstleben doch bereits eine eigen- 
getrubfi so dvar in eimpft. Franz dem Ersten steht in England Hein- 
thümhche Rlchtuliier-gdoch war dessen Kunstliebhaberei minder um- 
rich VIIL gegenu ehrnlich ist hier nur im Gegensatz gegen die in 
fassendä und yonäen Italiener Holbein iind dessen Thätigkeit in England 
Frankremh arrgeltfäich bedeutender erscheint die Wirksamkeit Karls 1- im 
zu genug: rtelnäes siebzehnten Jahrhunderts; durch ihn und durch gleich- 
Zwglten le kam eine grosse Menge der seltentsten Kunstschätzß 
Eeslnme Grtlsse Aber nach seiner Hinrichtung wurden die letzteren wie- 
nach-EnglanWelt zerstreut und seine Nachfolger vermochten nur We- 
d? m andern grossen Scliiflbruche zu retten. ln derselben Zeit beginnt 
mges aus  d Glanz der Regierung Ludwigs XIVr aufs Umfabßßlldste 
in Iiirankfedgilumergesamirielt und sonst auf mannigfaltige Weise für die 
war wie  
 .  aus den zerstreuten cn Iischen Sammlungen kam 
Kunst gewulgt, Vleldir kleineren Umwegen nfch Frankreich. Privatller" 
Jetzt, auf grosSßlien 0  St b n .e d   so auch seine Nach- 
sonen zeigten ein glewhes m e wl er Omg"
        

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