Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1497935
Artist. Beschreibung etc. 
Bronzene 
Grabplatten 
mit gravirter Darstellung. 
605 
seinen Einzelheiten, wodurch sich ein, wie es scheint, völlig gesichertes 
kunstgeschichtliches Resultat ergiebt. Auf dem lithographischen Beiblatt 
ist ein Grundriss der Kirche und der an sie angelehnten Klosterbaulich- 
keiten in grossem Maassstabe und die Darstellung einer Anzahl charakte- 
ristischer architektonischer Einzelheiten enthalten. 
Artistische Beschreibung der vormaligen Cisterzienser-Abtei 
Maulbronn. Von Karl Klunzinger. Mit einem Grundriss derselben. 
Stuttgart, 1849. 44 S. in 8. 
Kunstblatt 
1850, N0. 
Die reichen Gebäulichkeiten des schwäbischen Klosters Maulbronn sind 
in ihrer Gesammtanlage noch vorhanden und geben für das Klosterleben 
des Mittelalters ein so charakteristisches Bild, wie sie in ihrer architek- 
tonischen Beschatfenkeit zum Theil sehr merkwürdige Belege der bange- 
schichtlichen Entwickelung und in ihren zahlreichen Denkmälern der Bild- 
nerei und Malerei noch in weiterer Beziehung ein mannigfaltiges Interesse 
gewähren. Das in der Ueberschrift genannte Heft enthält ein Verzeichniss 
alles dessen, was in Maulbronn der Besichtigung werth ist, wobei überall 
soviel als thunlich die Zeitbestimmung des Einzelnen, namentlich auch bei 
den verschiedenen Bautheilen auf den Grund urkundlicher Zeugnisse, an- 
gegeben ist. Das Heft wird für den Besucher des Klosters ein schätzbarer 
Führer sein. Mit besonderm Dank haben wir den Grundriss des Klosters, 
der demselben beigefügt ist, entgegenzunehmen. In genügender Grösse 
und mit klarem Verständniss ausgeführt, vermehrt er unser noch geringes 
Material zur Anschauung klösterlicher Anlagen in erfreulicher Weise; auch 
gewinnt er dadurch ein besondres Interesse, dass die Bauzeiten der ein- 
zelnen Theile, vom romanischen bis zum spätgermanischen Style und bis 
zu den neueren Zusätzen, durch verschiedenartige Schrafiirung vollkommen 
deutlich bezeichnet sind.  Das Erscheinen des Heftes macht freilich den 
Wunsch sehr rege, dass die ausführlichen künstlerischen Aufnahmen von 
Maulbronn und von den Einzelheiten seiner Architektur, die durch Manch 
und Eisenlohr und unter ihrer Leitung gefertigt sind, bald in angemes- 
Sener Ausstattung der Oeffentlichkeit übergeben werden möge. 
Grabplattean mit gravirter Darstellung. 
(D. Kunstblatt 1850, N0. 26.) 
Bronzene 
Ich erlaube mir, nochmals auf die für das spätere Mittelalter so eigen- 
thümlich merkwürdigen bronzenen Grabplatten mit gravirter Darstellung,
        

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