Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1496636
Gemäldegallerie. 
Die Dresdener 
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land vorherrscht. (Ein Paar unrichtige oder schiefe Einzelbemerkungen 
die dem Verf. entschlüpft sind, die aber die Gesammtauffassung nicht bei 
einträßhtigen, sollen hier nicht weiter gerügt werden).  2) "Die antiken 
Säulen im Münster zu Aachen," von J. Nöggerath. Bemerkungen vom 
mineralogischen Standpunkte aus, die in Bezug auf die Herkunft jener 
merkwürdigen Säulen manche sehr wichtige Aufschlüsse geben. Dabei 
zugleich eine Nachricht über die eingeleitete Wiederaufstellung und Restau- 
ration dieser Säulen.  3) "Die Bausteine der Münsterkirche in Bonn," 
von demselben, ähnlich belehrend und dadurch ein wichtiger Beitrag 
zur Baugeschichte der verschiedenen Theile des Münsters.  4) „Der 
Kreuzgang des Bonner Münsters," kurze Notiz zur Erläuterung der das 
Jahrbuch begleitenden Tafeln, welche diesen Kreuzgang, ein sehr merk- 
würdiges Bauwerk aus der Mitte des 12ten Jahrhunderts, darstellen. 
(Leider ist das Blatt mit den Details sehr ungenügend ausgefallen).  
5) "Gerhard von Are, Erbauer des Bonner Münsters," von L. Lersch. 
Bericht über das Leben dieses ausgezeichneten Mannes, Probstes der 
Münsterkirche, den man seither irrthümlich zu einem Grafen von Sayn ge- 
macht hat. Dabei zugleich einige nicht unwichtige Notizen über den Bau 
des Münsters selbst.  6) ,.,Altenberg und seine Kirche," von K. Ch. Beltz. 
Ein ausführlicher Aufsatz über die Geschichte dieser Kirche, die, unfern 
von Köln belegen, bekanntlich zu den schönsten deutsch-gothischen Bau- 
werken gehört, und über ihre stylistischen Besonderheiten. 
Die Dresdener Gemäldegallerie in ihren bedeutungsvollsten 
Meisterwerken, erklärt von Dr. Julius Mosen. Nebst einer Stein- 
drucktafel. Dresden und Leipzig 1844. 203 S. in 12. 
(Kunstblatt 
1844, 
Ein Dichter als Führer bei der Kunstschau wird uns stets willkommen 
sein. Er vor allen hat die Gabe des Wortes; er wird den treffenden Aus- 
druck für das, was unser Gefühl vor dem Bilde in Anspruch nimmt, zu 
finden und dadurch dies Gefühl uns selbst deutlicher zum Bewusstsein zu 
bringen wissen, Er wird  vorausgesetzt, dass er der rechte _D1chter.se1 
und dass er überhaupt den Beruf zu jener Fuhrung habe -_d1e_Geh81m- 
nisse des künstlerischen Schaffens und die Bedingnrssenderdlelt,_d1e diesem 
Schaffen seine eigenthümliehe Richtung gaben, so verstandheh W18 anregend 
und eigenes Denken förqxim? vor dms zu lqmwldkelnBdshlzzlsogälen Deutsch 
Ein solcher ist der er asser es VOT legen e" i '  
land gegenwärtig zu seinen edelsten Dichtern zählt und der sich schon 
 Eine nähere kunsthistorische Würdigung des Bonner Münsters nach sei-' 
nßn einzelnen Theilen habe ich in dem Text der neunten Lieferung W11 J- 
Gailhabaudä "Denkmälern der Baukunst aller Zeiten und Länder" 308911911- 
(Vßrgl. oben, S. 118.) Ich frellß mich, dass meine Darstellung an den festen 
Punkten, die die Mittheilungen der Herren Lerseh und Nöggerath enthalten, B9" 
Stätignng ilndßt.
        

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