Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1492053
Trier. 
Baudeukmale von 
wahrhaft königliche Werke, und den Sitz der Gerechtigkeit, alle so hoch 
aufsteigend" etc. Doch mag ein solcher Zweifel, wenigstens für das All- 
gemeine der Geschichte der Baukunst, von keinem erheblichen Belange 
Sein, da höchst wahrscheinlich die Kirchen jener Zeit noch keine durch- 
geführte rituelle Einrichtung hatten (wie solche allerdings bei der Mehr- 
Zahl der bekannten altchristlichen Basiliken bereits nachzuweisen ist) und 
da Sie sich wohl ziemlich entschieden der Anlage vorgefundener heid- 
nischer Bauwerke, sofern diese nur dem beabsichtigten Zwecke nicht ent- 
gegen war, anschlossen. 
Die erste Umwandlung des Domes fällt, historischen Nachrichten zu- 
fulge, in die Zeit des elften Jahrhunderts. Das Gebäude wurde M1 de? 
Westseite, in Symmetrie mit dem römischen Grundplan, verlängert und 
dort ebenfalls ein halbrunder Ausbau mit einer kleinen Krypta, sowie zwei 
kleine Rundthürme auf den Ecken angelegt. Das Innere des alten Baues, 
der den Verfall drohte, ward ausgebessert und die Säulen mit Pfeilern 
ummauert; Pfeiler traten auch in dem neu hinzugefügten Theile an die 
Stelle der Säulen. Im Uebrigen wurde ganz die alte Öonstruktion beibe- 
halten, und über den Schwibböven, welche die Pfeiler verbanden ruhte 
33222111]; lfiitileGflachli DeckehGEeächzeitig mit dieser Anlage erscheinen 
 ge ewo e ausser a es Do    
älilzigfrPiiidfteitedbelegen (die letzteren geiäiilt-itiiiiläs ad:flilällegsdssgthiistdiiatiiä 
Erneuung deseäoiiigsängiaif. Iliaidnihäifbdi:  
VUU den (übrigens geringen) späteren Veränderungen befreit, Taf. VI ent: 
hält verschiedene, dieser Bauzeit angehörige Details. Bemerkenswerth ist 
an den letzteren, sowie an den Pilasterverzierungen der westlichen Facade 
wie hier noch immer die Formen der römischen Architektur (nur iri 
schwerer Gestaltung) vorherrschen. Nur die Anwendung jener kleinen 
äwunrlbogigen Friese im Aeusseren, die indess auch noch iiiit horizontalen 
triesen wechseln, sowie das Vorkommen einzelner einfach gebildeter 
wartend itäle deutet 11' .I'   ' 
tinischen Idtyles. Es warleiniiiugeltiflinihitä;aiifgihndgfsHseggenatnilien bddzan- 
Motive eine Bestätigung dessen zu iindehmwas ich axildläjvriaeiiiägünleddi 
iäßestlzghreibung und Geschichte der Schlosskirche zu Quedlinburg" etc.) über 
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Bauwerkev Hai;Zfäiiälgsglnalägäxiglgglääiitlgle (die am Harz gelegenen 
Veräläläerzuirlügäenl gaärhundert fanden neue und fast noch bedeutendere 
wurde nämäch deer ösääileä ätlatt.  In ÜGIIWZWVBIIGNI] Irlalfte des dahrhunderts 
neu erbaut und eine Krypta 11:53 lind erwtiiberter Gelstalt und äCICigOICIII Style 
Jahrhunderts wurde die an Igellise "an angc egt, um cn chluss des 
auf eine Solche Yveise ug ze irc e uberwolbt und zu diesem Behufe 
Pfeiler Sei  Iligcstaltet, dass fast nur der untere 'l'he1l der 
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hier den byzantinischen Baustyl in seiner reichsten YÄelSqsqd- 1r se en 
S0 jedoch, dass es im Einzelnen bereits an Motiven zlriml Uuiig 2101i  
de" gmhischen (germanischon) Bausty] Dicht fehlt Der S itfbrdaaef er- 
scheint zwar nur in einigen untergeordneten Fällen, welche Ideii säätesten
        

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