Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1493992
Studien 
Rhein 
an 
und Mosel. 
Roman. 
Baustyl. 
Coblenz 
etc. 
211 
hervor, dass der Vorbau zur alten Anlage gehörte und mit dieser gleich- 
zeitig war.) Ohne lZäveitiellmwlar das Ganäe inbFolge der Gründung eines 
Mönchsklosters, we c e ier stattfan , ge aut.  
Ausserdem ein späterer Chorbau, der sich in erweiterter Ausdehnung 
der alten Anlage, allem Anscheine nach, anschliessen sollte, doch nicht 
vollendet Wut-d: und neuerlich als selbständiges Kircihengetääudeuäbgls- 
schlossen ist. bsis und daranstossende T ürme, von enen er s' ic e 
schlank und leicht emporsteigt. Im Aeusseren die in spätromanischer Zeit 
bei den rheinischen Bauwerken übliche Dekoration, mit einzelnen Ueber- 
gangsmotiven. Zu bemerken, dass hier, am Untertheil der Absis, an den 
Pfeilern und auch an den Bögen, noch helle und dunkle Steine in ziem- 
lich gleichmässigen Lagen wechseln. 
Kirche zu Romersdorf.  Die Stiftung des Klosters soll etwa 
1130 fallen; die Kirche, eine gute Pfeilerbasilika, deren Pfeiler ein wohl- 
Eßbildetes Deckgesims tragen, entspricht dieser Zeit. Der nördliche Flügel 
des Querschilfes und das nördliche Seitenschitf sind schon im späteren 
Mittelalter abgerissen; Chor und Ueberwölbung der Kirche spätgothisch. 
An der östlichen Seite des südlichen Querschiiitlügels zwei altromanische 
Kapellen. 
Kirche zu Hirzenach.  Einfache Pfeilerbasilika mit Querschitf; 
letzteres in spiiltgotlgschär Zeit üäervligiilhlt, ääläiifnufid Seitenisclilißelunäe- 
wö t. ie äm er er eler  .sereinac. n en 
am), Seitenschiifen kleine rundbogige Fenster; im Mittelschiff höhere, 
schon mit spitzbogiger Neigung; im Querschiif rundbogige. Thurm 
vor der Westseite, sehr einfach, unterwärts mit flach spitzbogi- 
,4' gen Nischen. Früh spitzbogige Halle vor dem Portal der Süd- 
seite. Der Chor frühgothisch. 
Coblenz. SLFlorin.  Ur-  
 ß 35.1; sprünglich eine einfache Pfeilerbasi- V4 
f f; lika, Styl des zwölften Jahrhunderts.  
f] ' Die Pfeiler viereckig, ziemlich  
{ß schlank, mit wohlgebildeten Deck-  
ff und Fussgesimsen (Rh. 18 und   
fI-f die ersteren der Form der attischen  
.1 Säulenbasis entsprechend. Die Zwi-   
 schenräume zwischen den Pfeilern  
schon ziemlich bedeutend. Alles    
ß ursprünglich ohne,Zweifel flach gc- f  
deckt. (Die späteren Ausführungen  
S. unten.) Zwei Thürme auf der Westseite, einfach   
romanisch mit pilasterartigen Streifen und horizon-  XIKÄU? 
lalen Gesimseu, diese den Deckgesimsen der Pfeiler Ä 
in der Kirche "ähnlich proülirt. Das Obergeschoss 
der Thürme spätromanisch bunt. 
Coblenz St. Casto r.  Der Hauptbau spätromanisch, geweiht 1208. 
Das Mittelschiff ursprünglich ungewölbt. Arkaden auf Pfeilern mit Halb- 
Säulen, in ungemein schönem und glücklichem Verhältniss. Die Halbsäulerl 
mit sehr ausgebildeten Kapitälen spätromanischen Styles; im Deckgesirns 
derselben aber wieder das ausladende Karniesprofil. In der Durchschncl- 
dllllg des QuerschiHes mit dem Mittelschiff grosse spitzgewölbte Sfhßld- 
bögen,  Die Wände der westlichen Thürme, nach dem Princip der alterell
        

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