Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1493872
an 
Studien 
Rhein 
Mosel. 
und 
1. Roman. 
Baustyl. 
Köln etc. 
199 
bau rund und die Wandarkaden, welche die Absiden in zwei Geschggggn 
schmücken, sammt ihren Gnllerien unter dem Dache, im Widerspruch gegen 
die Bogenlinieii der Arkaden um sie herumgeführt sind. Das Detail der 
I?! Anlage ist zumeist roh; das Deckgesims z. B., welches die an 
 deirunteren Arkaden angewandten Pilaster bekrönt, besteht aus 
{fäjtra Zwei Wiilsten mit einem Eckstäbchen dazwischen (Rh:   
 Das iläeussere des Schilies ist sehr einfach.  An der Westseite 
 ist ein besonderes Querschill" angeordnet. Die innere Dekoration 
71" desselben, die des SchitTes fortsetzend, hat schon den Ueber- 
gaiigscharakter, mit Einführung des Spitzbogens. 
_Köln. St. Maria auf dem Kapitel.  Der Oberbau der Chor- 
partie gehört in die Bau-APeriode der ebengenannten Gebäude. Für das 
Innere "der Hauptabsis sind die Doppelsäulen, welche über je einer un- 
leren Saule frei vor der Wand stehen, und die zierlich romanischen Ka- 
pitale derselben bezeichnend; für das Aenssere eine Dekoration, die die 
iXbsIiden-Dekoration _der zuletzt besprochenen Gebäude völlig wiederholt. 
81:1 nniieielnl der Absiden des Querschilles sieht man an den entsprechenden 
ü: enDsc gnke llalbsaulenbmit VYürfelkapitälÜi von der späteren Forma- 
vl_ "H lbll: 086111 Wtflßhe diese Saulen yerbindenß; schneiden spitzbogig in 
 a huppfl 6m Qwas moghcllßl" Weise wieder von einer späteren An- 
0' "ung Qrrllhren kvllllißl- Das Aeussere des Oberbaues dieser Querschirf- 
Hügel ist ziemlich roh: Reste rundbogiger Friese, später erweiterte Fen- 
ster ctc.; zugleich aber haben dieselben, zur Stütze ihrer Gewölbe und 
7 schon als Vorläufer des Prineips der germanischen 
k? Ürähitektuiihnacilh ausscn vertretende schwere Stre- 
f e ögen. eieitere Strebeböven an der Hau Jl- 
 absis sind abermals späterer Ztiisatz.) l 
 Köln. Taufkapelle von St. Georgm- Die- 
 selbe tritt westwärts vor das Mittelschiff der Kirche 
 vor; und ist mit diesem durch einen breiten, mehr- 
,   faci abvestuften offenen Schwibbtwen de"  
Z f  s  csscn un 
 tereliaibung durch grosse Halbsäuleniniit Würfel- 
  kapitäilen getragen wird, verbunden. Es ist ein 
    Bau von quadratischer Grundfläche, unterwärts mit 
 drei, "von Säulen und Bögen eingefassten Nischen 
f];  ä; Jtälä lilier olieneii Seiten, oberwärts mit einer 
  i  an  a erie, die sich durch kleine Arkaden und 
   dieuljeiisterbögen gegen das Innere öffnet, über- 
"  f  wo t mit einer flachen Kuppe]. Die ganze Be- 
y-   handlung deutet auf spätest romanische Zeit, doch 
  724„ sind keine Formen des Uebergangsstyles einge- 
  mischt. Besonders gilt dies von dem Gesamnit- 
fff  f ißharakter der Säulen und ihrer Kapitäle, welche 
äfjfgjff  härteren die geschmackvollsten Beispiele romani- 
 f 1 SXC B1 Oluafnellilk, Zinn Theil mit frei untermeis- 
7' j ß bellen Details, enthalten. Die "rossen S" l' t-r 
[VX f d) S.   i, autnune 
[7  ßlff  tßmwßflwlbbügen mitedel gebildeteinetwas verzier- 
ffjßf, 1' A ben urfelkallltülßlh lln Aensseren der Kapelle ist 
 fsilnflelßl der reichgcgliederte Sockel (Rh. 11.) 
 ' 4 mlßllKlÜFlSlISCll. Die autlalleiide Stärke des Mauer-
        

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