Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1493687
1a0 
Rheinreise, 
1841 
Zweiter 
Abschnitt. 
ist ohne Zweifel ehen nur als frühes Auftreten vereinfachter Formen bei 
einfacher Architektur zu betrachten.) Nach Westen zu ist von der Unter- 
kirche die ehemalige St. Annenkapelle durch eine Mauer abgetrennt.  
i. 
ß 
 
Fenster den 
Nonnenchores. 
f!  Auf den Nonnenchor, wie in die Unterkirche führen 
 liesondre Fenster. Jene sind schmal, mit sehr ein- 
faf  facher Gliederung und ohne Stabwerk; diese sind 
7x" lgleilnlä ebeniäillls ähne bStalbwerllz, dcchh mit einem 
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Profil der Fenster de- Bildgverke in der Kirche: -p 
 Grabmal der h. Gertrudis, Tochter der h. 
Elisabeth, Aebtissin von Altenburg und Erbauerin der Kirche (gest. 1297). 
Das Denkmal, urkundlich. vom J_. 1334. In trefilicher Anlage weich ger- 
manischen Styles; doch fehlt das feinere Lebensgefühl, besonders im Nackten. 
Grabsteine eines Grafen und einer Gräfin Solms. Etwa gleichzeitig. 
Der letztere mit denselben Vorzügen und Mängeln. 
Epitaphium zur Seite des iloohaltares. Inschrift: Anno domini 
moccccolix" _2psa (126 _szxtz obut mszgnzs generosus bernhardzis comes 
solmtz et dns in munzeberg cuius anima requiescat in pace amen, Der Be- 
stattete ist knieend und gepanzert dargestellt, vor ihm Schild und Helm. 
Nicht eben von sonderlich künstlerischer Bedeutung, doch das Gesicht 
ganz leidlich individuell. Drüber, in kleinen Figuren, die Verkündigung; 
Illaißlhdt blideufeüld; teckiger Faltenwurf. Der Stein mit schönem gothischem 
a ac in ge ron  
Auf dem Nonnenchor ein Altarschrein mit ungemein schöner, 
durchaus rein gothischer Architektur, der Epoche um 1300 angehörig. In 
der Mitte eine _Nische, darin die sitzende Statue der Madonna mit dem 
KindP- Diese III Sehr rein germaniscliem Styl, die Gewandung würdig 
und bedßütsafn gelfigt? doch die Körperlichkeit, besonders die Bewegung, 
noch ohne eigentliches Gefühl, die Köpfe  obschon der der Madonna 
fein in den Fßrmen  noch manierirt (ccnventicnell). Zu den Seiten 
fensterartigeS Gittßrwerk, hinter dem früher Reliquien befindlich gewesen 
zu sein scheinen.  Flügel mit Gemälden. Auf der inneren Seite eines
        

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