Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1493670
Notizen u: 
1d Studien. 
Altßnberg au 
der Lal 
179 
erhalten. [m obersten Geschoss der Rest eines Kamins mit 2, jetzt unförm- 
liehen Halbsänlen auf den Seiten. Die Quadern nach aussen rustik (wie 
u. A. der Thnrm an dem Pallaste von Gelnhausen und wie auch noch an 
der Coblenzer Moselbrücke aus dem l4ten Jahrhundert).  An der Süd- 
westseite ist die Quaderbekleidung fast abgefallen. Das Fundament Scheint 
Basalt. Das Basament, zum Theil zwar sehr beschädigt, erinnert in EIIWaS 
an römische Art und Weise. An einem grösseren Fenster, auf der Nord- 
Westseiie, scheinen aussen die Reste einer Gliederung romanischen Styles 
erhalten.  Der Kalk nicht verschieden von dem der übrigen Burgtrümmer. 
Altenberg 
a I1 
der 
Lahn, 
unfern 
Wetzlar. 
Kirche des ehemaligenPrämonstratenser-Nonnenklosterts. 
Einfache Architektur einer Nonnenklosterkirche; um 12fi7_ gebaut  
Einschiflig, mit einem Querschiif.  Die Kreuzpfeiler zu Drelvierteln vor- 
fx  ß, tretend, im System der Elmabetlärlfclhe von Mär- 
JMXV" i V"   "P1; "t ttn ecxemnur 16 
 221135112316 äapäiätltElfllief adei Altarschlusses mit 
ff Wf Blätterkapitälell. Die Quergurte im Kreuz haben 
 ein bezeichnendes frühgothisches Profil (ähnlich 
M  (Z2; dem 12,051 der Schwibbögen zu Altenberg_bei 
 "g; Köln); die übrggenüfrurte haben das gewöhnliche 
b' enförmi e ro  
Profil deäegriäziggre im Kreuz lrnDgr grässerß Theil (108 Langschiifes Wird 
durch den hohen Nonnenchor ausgefüllt. Drunter 
  eine Unterkirche, die sich als 
u E  freie Halle gegen den Altarraum 
 V  hin öllnet. (Früher reichte der 
X i l i f Nonnenchor noch näher an das 
'   V Querschiii" und scheint von die- 
   sem nur (lurch Ein Feld des 
nyyyfß je Gewölbes getrennt gewesen .z'ä1 
 f  f f,  sein). Der Nonnenchor w1r. 
y  ehäf durch eine Reihe von Pfei- 
  f f  lern die Mitte der Kirche ent- 
{IÄJ   (A lang, und durch Kreuzgewdölbe 
31      'ler sin in 
f I: getragen. DIE Pfer  
ß r f! r x   faiiacäerväs- 
f 1 f  eckig, die Quergi 
f '  X i wölbe, von einfacherKehlenfoäm. 
 1  laufen an ihnen nieder" statt 61' 
i l   Kreuzgurte sind nur, einfaßhß 
i ' Grate. (Dies System, für den 
Proiil der Pfeiler unter dem Nonnenchor. ersten Anblick spät eyscheinend, 
 Vergl. Frhr. von Ulmenstein, Geschichte u. topogr. Beschreibung V0" 
Wetzlar. I. 104.
        

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