Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1493650
Notizen 
und 
Studien. 
Wetzlar. 
177 
Bildwerke in und an der Stiftskirche:  
Alter grosser Taufstein, im nördl. Seitenschiff. Einfach mit einer 
Art romanischer (hufeisenförmiger) Arkaden in sehr flachem Relief verziert 
Architektonische Sculptu- 
l  2 l  ren im Chore; Consolen und Kapitäle 
{I I  an den Wandpfeilern des westlichen 
 X l Chorlheiles, in einem roinanisch dü- 
  stern Style. Consolen: 1) ein kauernder 
www-  sie.     
   Mann mit zwei Drachen; 2) zwei sich 
 K,  durchschlingendeDrachen.-Kapitäle: 
t_   1) vier Weiber mit Thieren, von denen 
 "i: I?)  eine einen Drachen säugt (die vierEle- 
IW      mente?); 2) die vier Paradiesesflüsse. 
'   ",f Sculpturen an dem rundbogigen 
J  W   "j, Portal der Südseite, c. 1250  Sta- 
    ßl!   
)  'r    4 tuen. In der Nische des Giebels Chri- 
SI j  3115, sthronend, als Weltenrichter; über 
l 11 l 2m ZZEDäEL glß ein Spruchband hal- 
  n- 11 en eiten des Giebels Kain 
    und Abel mit ihren 0 f 
D p d   p ergaben. I 
   11281? de; Rundbogens Maria mit dex 
in e. n den Seit d Th'  
Heilige.  Der Beginn des germanischen Styles, noch älfeliäüllflllCherrnzyläli 
mehr im Kampf mit den Byzantinismen (oder vielmehr von diesen noch 
mehr Reminiscenzen) als an den Statuen des Naumburger Domes (mehr 
etwa den Statuen der Liebfranenkirche zu Trier parallel). Versuche, aus 
dem conventionellen Princip des byzantinischen Faltenwurfes sich zu er- 
llijeben; diäläer aber noch viel Schweres und Ungefüges zur Folge haben 
as eigen 1c künstlerische Interesse nur gering. 
Sculpturen am Lettner, c. 1300: 
  1) Puppen in einem höchst bar- 
lviiiiuiläigtl  bansch gCImaIIISChGD Style, Figuren 
 l  w  der Anbet d     
 H   Fngel ung er Konlge, Helllgß, 
 iuäii-"Txzjä, Z  J  U. S. W. 
i. -  s  i.   2) Die Trä er a e- 
 -.x   Kg 4   Ä  g  er iebelschen- 
i I;   g  [JIM Ä w; 131'611]; lgrosseren Theils zerstört; 
  I.   m i?   ZWEI er a ten, eine männliche und 
"i {"33  d" WM        
  H11), n   hi elne Wßllßfhe. Diese in wunder- 
Ei   "a   würdiger (Flamme in Schönster 
i  X w: gen-aß ' N aturlehendigkeit und ganz frei von 
I Qixwi-I  '  W conventioneller Stylistik. Der weib- 
i    (i'm t  Q liche Kopf namentlich höchst anmu- 
äl,  Jiijr   je fhlg und nobel. (Ursprünglich bemalt; 
 li  35:   Jetzt dick übertüncht.) 
y  i Ii M" Seiilpturen des 14tenJahr- 
 i): i! s hunderte: 
  1,;  An dem südlichen Portal des 
    Thurmes.  Im S 't b Ch istus 
w b, h pi z ogen r 
e: w e Sphinx, am Lellner. als Weltenrichter, zu seinen Seiten, 
K115i", Kleine Schriflen. H. 12
        

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