Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1493257
Der 
VOII 
Dom 
sei: 
Architektur. 
141 
ÄÜit-Iiäiiig  235332111121? läsfiiyffßisit 131 331i mäwi-"ts- gehende" 
UiP WCIEdES auch das Aeusselre des OthiSdhN? {Dauwerks  Jepes Prim 
Wegtell, Oreanisch Belebten nialeht welihes aber erst zur Fes  emem Be- 
men konntz, nachdem der Or iinismus des( Innern  d lrsläqpnng km1?- 
Qbel-flächm auf das Aeuqser ä  d q .hf 1 tfr iiäiin auf: die 
und in seiner eiventliünil" he Es d e au eh 81GB 01 Se Z.  urchgebndet 
S0 reiches FürliljällSpiel die? dii  dildsfdlsssgsyfgsltrhnäägogimfirenwäih 
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liege stehenden Strebethüi-men auch hervorgebracht hat, so erkennt man 
e 110m, dass es sich auch hier wiederum um ein noch in der Entwicke- 
lniilg hbeIgq-ilienes Pi-iiicip, um ein solches, welches den Höhenpuiikt gßsetz- 
       
Strebethürme und ihrerCliinzeltliefleedlidnsgafhi hxleilchtes d]; Derkoratlon' der 
grösseren Schwere, von jenem demcGesetzle einelruäi  Eiiw-as von Jener 
nicht günstigen Parallelismiis nach welche d 1 s elgen" 9B Bewegung 
ratio!) französisch gothischer Gebl ,l ,r ierhgesamintwen ausseren Deko- 
zu liegen pflegt. Allerdings b im et, gemäht ic 1111131: Pa9arlen,_zn Grunde 
ration an den Strebethürmän demdldgd le lt und weise, W16 dlfese Dgko- 
Fortschritt der bereits w 't übes 19 Hi? Dfmchores angewandt m", "einen 
Architekmir Steht. aber Hit erdeerrmntrvickelungsstufe der franzosischen 
Princip auf dem; Gipfelelgeiägr äaueßlitijiäen därnrfesetägite erselileinä das 
zwischen beiden Bautheilen führt von s lbgt  g w, 01g am ung 
Auch das muss als einZ u nis h  I? s zu"elyl'em boyjhenliesyltat. 
lung angeführt werden daessgamsblhlgf 03m t vouständlg geremer Entwlcke- 
den Chor umgeben die äusseren B:121 ässtzwlsc eä den Kapellen, Welche 
bar neben einander rü-k l  {e Inneren" trep-ethurme unmittel- 
  c en, so (ass sie eine zusainmenhangende, und zwar 
eine uberaus. kolossale Masse bilden, dass dennoch aber ein jeder Thcn 
sein eigenthnniliches, durch die llfSprllngllch isolii-te Stellung bedingtes 
System der Gliederung und Dekoration behaltmund dass die Formen kei_ 
äesweges in einen innerlichen, sich gegenseitig bedingenden Zusammen- 
ang treten.  Die reichere hntialtung der eben besprochenen Formen 
findet übrigens nur an der Südseite des Chores statt. Leider. jedoch sind 
sie zum grösseren Theil verdorben oder auf eine sehr sehwerfällige Weise 
     
im technischen 327a e doch von dein wg dqlse benv wie rühmhch auch 
   g 1  W_ d h , (18 ie Hauptsache war, von der 
esthätifchwhßääfmtiä, '15? a? iäti-"Eiellendei, lfeme Ahnung gehabt 
32m? Yirwsii-neer. eintritt da BPSChGElIILäI  Jemgen Doqdbaumeisters, 
in ihrer eigenthiimlichenySchönheit und (B d [e Foränen apfs Neue ganz 
n  S unter Zwirn L L  e eutsanikeit, wie denn über- 
haupt A feä. wÄb  ht d er s emlng gefertigt 1st, das geistvollste Ein- 
ursorrrüui? lilchgeu Ausfülirunwmforigclärgämtäurfne und Bögen? schon in d?" 
f ip gorstei enden Theiile das  {im einfacher bgliandelt werden; dm 
drei einp E; h bis F, f relc er ausfallende Aierwerk verschwin- 
e? Wehr um nie r, u (16 aii der Nordseite belegenen Theile das ganze 
Prmcl? (lernardutekto"lachen hmwlukelung nur noch in den einfachsten. 
unbedingt "othlge" Grundformen erkennen lassen. Diese einfacheren Theile 
sind, wie sich aus der ganzen technischen Behandlung ergiebt, Später aus- 
gPfÜhTtß als dem"? reicher durchgcl"ldet"llä OS Scheint, dass der YViinscli, den
        

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