Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491927
Kritiken. 
Berichte und 
den ein sehr lebhaftes Interesse erregt; 10h ileelle mläiliä Nazi?  
merkwürdige Erscheinung  ich möchte las Sagen ll es g 
Bericht zu erstatten.     i- 
Das Bild befindet sich im Besitz des Hrn._ Stadlatiraälgs Eleänälgil x31 513m 
den Jahren soll es aus Italien gekommen Seuh s    e 
v   ,  adrat. Es stellt eine heilige Nßelll 
malt und misst gegen 13 A011 im Qnd bekannten großen Gemälde zu 
dar, indem das Lieht, ällnlicll W16 bei hte-mauch hat es in Einzelheiten der 
Dlesdellr Voll dem Chrismsklnde ausge d er Bilde ist im Ganzen aber 
Comllosition Aehnlichkeit mit kdem Qxrlässeelläals eine iskizze zu diesem be_ 
so abweichend, dass es auf 6:361 "st die Malerei mehrfach übergangen 
trachtet werden darf. Im Gegen eili h leicht doch so vollendet, dass 
und die ganze Behandlung, yemlgg wir Entwui-f zu halten berechtigt ist. 
man das Bild für mehr als einen osse Sieht man auch hier in der Mitte 
wie auf dem D-resdener Bilde, Sgivlinv liegt dahinter die Metier, 
die Klippe Stehem I" Welcher der dMÄrrrÜe um des Kind breitet. Diese 
Welche: ganz in ähnlichersßewegunglxä lleonna ist dieselbe (nur in entgegen- 
gallze Haltung des Obe-rkorpers der adener Bilde- alles Uebrige der Com- 
gesetzter Bewegung) wie auf dem Dreä _te der Krilime wird mehr von der 
Pesltlon aber ist abWeiCheluL zur: m" htbar als dort so dass sich die 
Gestalt und von den Beine-n der Manll slliör ers freier zur dem Auge des 
Schöne Bildung lmd die lelcht? Irdlaget (fast ERZ unbekleidet und reizend 
Beschauers entwickelt. Das.Kin 1S gD_ sdener Bilde die Frau mit 
bewegt Auf der alldem. Sene lwo auf dem. ldä 't neu ieri er Naivetät 
der Taube Still), Sinld hienzws Egllältirläälaäiälgt Ägslläehenäen äten Hirten) 
das Cliristkin betrac ten; im Or  d Schoosse hält und 
Sitzt ein junger Hirt, der einen Ziegenbock auf em  ' h] 
ebenfalls nach der Krippe hinüberblickt. Die Wolläen iglläelfltillilhililrliageie; 
ßbeYwältsi sind hier nicht Vorhanllen" Im Hlntergbun l" derum in andrer 
Stalles, bemerkt man Joseph mit dem Esel, a_ er Evie Hht man im 
Stellung," als auf dem großen Bilde" Durch die T üllslldichtwirkun 
Freie hinaus; über den Bergen dämmert der Morgen. 181 d reich? 
in diesem kleinen Bilde ist im höchsten GTad6'IIlBlSi:8l'haft.. n enb  h! 
lialtigsten Abstufungen verbreitet Sichflas. Licht uber die llmge äälfdßr 
Gegenstände. Das Kind erscheint wie in Licht getaucht, das GOSICWIK  
Mutter, welche sich über dasselbe neigt, wie von blendcndem (idllße 
überilossen; in den dunkelsten Partieen webt und spielt das Licht sfelrt, St) 
dass man überall eine volle, kräftige Farbe, nirgend ein dumpfes ciwarz 
oder Grau erkennt. Ebeuso_ sind die Farben selbst durchweg von _eln61 
reinen, gesättigten Schönheit, und stehen in wunderbarer l-larnionieb zu 
einander. Dabei atlimet jede Gestalt, Jeder einzelne Korpertheil t erse den, 
das feinste, zarteste Lebensgefühl. Es giebt nichts Reizjwllßrbs, es lele 
mit Händchen und Füssehen SlCh lebhaft bewegende llllldi (lessell flnllllltl 
durch die Verkürzung, in der man es sieht, auf keine Weise beeintiach- 
Ügt ist; ebenso anmuthig ist der vordere der beiden Engelkriaben; d? 
ganze Bewegung der Maria ist voll der hcldseligsten Grazie. hinenltklä); 
tigcn Comrast bildet hiegegen dieenergische, fast glühende Gesta 1m; 
jungen Hirten im Vorgriinde. Es ist unbegl-eitllcli, wie (iori-egläo r 1.! 
dies mit den leichten, breiten Strichen, mit denen das ganzeBl gemll  
m) Qitlgiorifllrlrljrrulllllelslehimlälllledevtlllnso vielen Arbeiten Sßlllölbllalvallld, dienen 
allen es in Bezug auf die Malerei selbst gleich zu stehen st iciiit, (,lIl(,l'l
        

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