Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1491654
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1492795
Basilikenban. 
Der römische 
 Basilika von 
Trier. 
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angewandt sind, da wird das Unantike einer solchen Anla 
  ge auf do lt 
empiindlicheweise bemerkbar. Nur Eine der altchristlichen Basiliäzn 
Roms Zßlgt. in ihrer ursprünglichen (obschon in neuerer Zeit völlig ver- 
ändemln) Elllrlchtllng eine Anlage, die ohne Zweifel den antiken Basilika] 
näher emSPTeChend war. Dies ist die Basiliea Sessoriana, deren Gi-ündunn- 
isn gie Zeit Constantins des Grossen fallt und die gegenwärtig den Nameä 
v- rlüce in Gerusalemme führt. Nach ihrer ursprünglichen Einrichtung, 
onieruns die erhaltenen Zeichnungen Kunde geben 1), wurde sie durch 
Zivil? lteihen von je sechs colossalen Säulen in drei gleich hohe SchiiTe 
ge eilt, wahrend die Seitenwände durch je zwei Reihen übereinander ge- 
gäglrlet-fäbfenßier, gßiält Sehrdbedeutender Dimension und im Halbkreisbogen 
wo , ausge ü wur en- d" St 11  
Zwischenweiten zwischen denkädljen eEldnigszt lpelilstelfiwlevtlipilßch  
"eswegs mit irgend einer Bestimmtheit nachzuweä 1c (T1 b elp Uler Fl- 
stimmung mit deü Oberen Reihen der Fenster qiieilüir  ass in eberein- 
über den Seitenschmen an eo d t  ui-Pr 11g ich auch Gallerien 
Boden der Gauerien auf lgt T {I6 Jvarßlli die Ba1lien,_ auf welche der 
 allerdings aber sehr 86 e?  S611) llflllssfe, Wurden in diesemlfalle etwa 
gewesen sein wie m ilnsc f in die Schafte der Saulen eingelassen 
Pompeji annghmel-l zänmeiiiis: nahiällülg: Ellärlßhillllg_bel der Basilika von 
durch eine anderweitig unscäönegälärmiltltlll wie dieselbenuch, obgleich 
Sehen Basilika von Faäo stattfand e urig motivii-t, in der Vitruvi- 
Wir sind nach alled  ht.' St    
scheu Basilika ein andres" alle nullzin asliiiällllrlämgon der lantiken 'romi- 
entwerfen. Ueber die Einrichtung der Umfassungmaääräelfädteäes Bläildtzu 
vornehmlich aber über die Bedeckun des I er ens er" 
Nichtvmhandensein) fehlt es unsf f nnei-n (oder (lei-en etwaniges 
  ller näheren B -t' i 
die zuletzt genannte Basilim S a3 an n es lllllllllüg; lNur 
 r essoriana giebt uns hi -"b   
dem Winke? doch kann auch  eiu er einige bes0n_ 
i  (lies Gebäude wiederum "h   
maassgebeiid betrachtet werden zumal we nic t als vollig 
   dasselbe   
vorhandenen Zewhmm  '  n" m?" , wie es in den 
 gen erscheint, als aus gleich hohen S l   
annimmt. Um so größeren Werth h t f" engen geblldft 
Trier den wir Sonde S     a ur uns der genannte Banrest von 
zu reäonstruiren vermäveä yriärizälielit in seinei ursprünglichen Einrichtung 
kehre 2). o essen Betrachtung ich nunmehr zu1.ück_ 
Er besteht   " 
und aus der koldlssaiilih qnenhgen Westen gewandten Langseite des Baues 
sich der Langsene e 1111111 nlbkreiserbanten Nische des Tribunals, die 
sind noch Spuren V80?) ärdemanschliesst. Von der östlichen Langseite 
stand 1111911 diese llolißlan an; 1m Anfange des siebzehnten Jahrhunderts 
Fuss, die Tiefe der giscäiäfretcht. Die Länge der Westfronte beträot  182 
     C 
gegenwärtigen (aber schwefl-wi? 43 FÜSS: _dlß Hohe der letzteren mit ihrer 
der "Vvestfronte fehlt, behm itc Prspruiiglichen) Zinnenbekrönung, welche 
liche Breite des Gebäudes däirärall-Tgislsogibär dem Erdboden, die ursprüng- 
uss angegeben Ü- Die Westseikte 
,     
) Bei Ciampini, Vetera moni 
leider nur auf die nicht genügende gäilstgell 1' i. IV_ V.  2) Ich kann hiöbei 
sen, welche sich bei Quednow, Beschrgää des genannten Baurestes verwei- 
Thl. n. s._i e findet. Gründlichere Darstellung de? Aläerthümßr in Trier ein. 
W. Schmidt über die Baudenkmale von Trier-Uni?" Smd m dem Werke von Chr. 
Kneier, Kleine Schriften. u. ( m" 4) z" "Warien-  3) Nach-- 
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