Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1483756
biittelalters. 
Bilderharxdschriften des 
dem die Spuren einer gleich alten Stickerei. Gestalten von Christus und 
Heiligen darstellend.  
7. Evangeliarium lat. (Bibl. fol. 
k m N0. 1). Vor 1200. In den lnitialien schö- 
l Xf- nes, zwar in rohen Linien gezeichnetes Ran- 
g X- l kenwerk; besonders das erste Blatt im Mat- 
K- ß" i  thäus, welches die Worte Liber generationis 
 Ihr; jili David jilii Abraham auf sinnreiche 
g q N Weise ganz in Blätterranken verschlungen 
 enthält. 
s.  8.. _Psalt_erium lat.  (l3ibl. 4. N0. 40), 
mit einigen Bildern und einigen grossen Ini- 
y tialen. Diese sind im Style des zwölften 
m) Jahrhunderts, offenbar aber nur Kopieen 
  r nach älteren, da die Schrift und die klei- 
il riereu Initialen  mit jenem auf Einem 
H) H i g  ßlatt, selbst auf Einer Seite  in den zier- 
X ß  lieh späten Formen des funfzehnten Jahr- 
 hunderts erscheinen; ein interessantes Bei- 
Xs t spiel für die lange Fortdauer älterer Style, 
 i das freilich in klösterlich abgeschlossenen 
Schreibstuben leicht seine Erklärung findet. 
(E ' Die Figuren sind sehr roh gezeichnet, na- 
" mentlich mit unverhältnissrnässigen und plum- 
pen Extremitäten, der Faltenwurf in ein- 
f zelnen Partieen bereits styllos. Ebenso ist 
j r die Malerei roh, mit schwarzen Couturen, 
' N Schattenangabe und dicken weisseu Lich- 
 tern; in den Gesichtern ist nur ein sehr 
schwaches Roth auf Stirn und Wangen. die 
1 gntärlippen aber scharf roth gezeichnet. 
 0 grund mit eingekratzten Ornamenten. 
9: Augustini Confessiones (Theol. 
(95 (6,5 et Philos. fol No. 216), vor 1200, mit einer 
 {ihalitastislch gebildcäsln, schlecht gezeichne- 
en nitiae, einem , seiner allegorischen 
 (Q Q  Beziehung wegen merkwvürdig. Dasselbe be- 
(yx  M [i steht aus zwei Säulen mit einem Bogen; den 
XNM  f v Mittelstamm bildet ein nacktes Weib (ohne 
 ff  Ziveiäel dig Erde vorstellend), welches zwei 
W '  um ie äulcn ewundene Schlau en an 
( seinen Brüsten safgen lässt. g 
am, 10. Biblia lat. (Bibl. fol. N0. 3 a, b, 
j Ä c) 3 Bände; vierzehntes (nach dem Katalog 
l  I" funfzehntes) Jahrhundert. Am Schluss des 
"NT-i'm. T?  zweiten Bandes steht: Iste liber est montis 
(EM v. Summ" G) de castzs (eastris nach einer späteren Schrift 
r   ' ' im dritten Bande) ordinis celestinorum. Das 
5223223 Exandes isg aus grossen, mit geschichtlichen Darstellungen 
geklebt. Der Text hi';n_ SP, ißrAäbeit und geringerer Bedeutung zusammen- 
 in zwei olonnen geschrieben. Jedes Buch der B1-
        

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