Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1490681
Kirchliche 
Architektur. 
G othischer Styl 
des 
Jahrhunderts. 
749 
Treppenthünnehen des Hauptthurmes haben. S0 gipfelt sich die ganze 
Masse in wohlüberlegtemdiVechsel der Tlieile, einer den andern stützend 
und tragend, emp0l3 und 1st dem GePräge der Kühnheit das einer sicheren 
Kraft auf glückliche Weise zugesellt (158).  Die äussere Gestaltung des 
Querschiffes möchte ich gewissermaassen als eine Vorbereitung für den Ein- 
druck, den die Thurmanlage gewährt, bezeichnen. Indem die niedrigeren 
Halbgiebel der Seitenräume sich an dasselbe anlehnen, die Ecken des Haupt- 
theiles wiederumdurch Treppenthürmchen und Streben eingefasst sind 
und der eigne griebel durch eine Tliurmspitze bekrönt wird, steigt auch 
dieser Bau allmahhg wachsend in die Höhe. 861116: freilich nur unterge- 
ordnete Vollendung erhält er sodann durch bden kleinen Fhurm, der sieh 
in der Mitte, wo sich das Dach des Querschiffes mit dem des Hauptschiifes 
dumhschneidet, erhebt.  Sammtliche grosse Wandtlachenam Querschiff 
I], f, und an dem Unterbau der Westseite sind 
 ßfß mit colossalen Fenstern durchbrochen. 
(Cfbßxgffljßß  Ihre Einfassung ist sehr schlicht, und nur 
lßßz a]. das Fenster in der Mitte der Westseite. 
ß?  j! sg äberddem Hauptportale, hat eine reichere 
,f f-  5,  ' , lie erung die übrigens, was hervorzu- 
  42:! f mßlf heben ist, auf ziernlich lebendige Weise 
im A)?  zusammengesetzt ist. Diese Gliederung 
I, f 117041639? (159?) lauft zu den.Seiten des,_ auf ganz glelche 
ß   Weise geschmückten Portales nieder, so dass das 
letztere gewissermaassen einen in die FEIlStGT-Alllao-e 
Siehenmal vriederiinll. 5
        

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