Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1490661
Kirchliche 
Architektur. 
Gothischer 
Styl des 
Jahrhunderts. 
747 
    die Thuriiihalle in der Weise 
der Seitenschitfe Slßil erstrecken Fender 1st      
kolossal eingerichtet wordillil-Igäis nältläeifläjiääillläälineuggä 35:1 äggiz 
schüfe sich erhebf3nq' gleläqe "eiikirche von Stolp) ein zweitgs  westlich 
wodurch sich (wie Iäläät 312a jeder Seite des Plauptschiffes gtehen mit 
belegenes Querschiü l f 11er des Chorschlusses um den die Seitenschiiie 
Einschluss der beldeiil-qätegind zehn Pfeiler- vier andere in den Flügeln 
als Umgang herumgehl-lqes reihen sich dieseri an. Die Form sämmtlicher 
desßstlicheri Quärsc lliteckig- die Schwibböeen über ihnen sind an ihren 
Pfeli-eir lstie-lnfacz- lacn auf ziemlich nüchtern? Weise gegliedert. Die Fen- 
schragen ßtllilßllfldßl? ster in den Obere? Wände? des Mittel- 
X Schiffes haben die unschniie, hoehst 
X ff" nüchterne Form eines eckigen Bruches 
 f als Uebergang der wertikalen Seite 111 
den Bogen (1543): wie diese bereits oben 
 bei der Jakobikirche von Stralsund ira- 
l her erörtert ist. Hier zeigt sich diese 
h" Form, sowohl im Innern, wie im Aeus- 
  Seren, vollständig und frei entwickelt. 
   Die Gewölbe setzeäilbüberäll obige Gärt- 
   K- v  en, eren rsc ei- 
"äger an und besiehei] aus "einfach qilgnneriln dddzgidiitenschiden treten die 
Tlüßg ebenfalls zlemhch "lichter-n 1b  h d In eren herein und bilden 
Strebepfeiler nac em_ n  I_ 
somit kleine Kapellen; diese sind mit flachen Kreuz- 
(-XX gmvöiben überspannt und auch die Fenster haben 
, x, in ihrer Ueberwölbung den flachen liegen (1551); 
i beides ist wiederum ein "Beleg _fur die spate Zeit. 
Gänzlicher Mangel an kunstlerißßifem S"? Jäioch 
I Zeigt sich in der ACnlindnPngddc? ltiilstediescilossiiii. 
 Ü; Unigaiiges. Der or ist_ reisei ig g  I, 
und der Umgang befolgt dieselbeForni. gedllääl: 
werden aber die drei Seitäliid 16 h 
v   Schluss des Chorumganges 1 811, S6 1" 
f!    breit und die Anordnung Eines Fen- 
 j sters für sie ist nicht mehr hinreichend. 
' fj Man hat sich so geholfen (läd), dass 
   man zwischen die starken Pfeiler, die 
in den Ecken hereintreten, Jedesmal 
zwei schwächere- setzte, so dass drei 
151;  Fenster entstanden, Wfilcilet:  d? 
     le  
4  Gewolbe hier Splillbülgälg ist, an gen 
l g 1r" brochene Form der ßnqß  
x" Oberwänden des llrlättetlschidtäs wiledgir- 
 Mit  er 'eden ei e wur e as n 
holen; aber Hin daÄFäHFdÜ-zii ldaiigiienlsiiideliliiir Iilälll) so breit und, um die 
ganzes ausgeführt: 92' elzu machen auch nur mit der Hälfte des Spitz- 
Nüchternheit Xoustagää Dazu komamt endlich, dass die Gewölbe, welche 
ägäfnfügsei'vfälrstreg- Ärchitektur ausgehen, zugleich höchst unliarmonisch 
 i -k_f '1 anstossen. 
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