Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1490430
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Pommersche Kunstgeschichte. 
7 gebildet, denen der läeiden vorge- 
   "h 1' d h  
ß zägfzzzzßitsbi;stetige osndmzie 
  grossen Wandnischen in _weichge- 
ß (f ; schwungener Gliederung ßlnfaSSßnd; 
[1      eigenthümlieh weichgeschwungen auch 
2,! 7 f  "f  ff" sind die beiden Eckpfeiler der Altar- 
JÄ nische (118.) gebildet. Ueber diesen 
 X! 7 vollen Gurtträgeru setzt das Kreuzge- 
 wölbe in unharmonisch dünner Weise 
auf, so dass es als späterer Zeit an- 
gehörig zu betrachten sein dürfte. 
Eine grosse Vorhalle steht hier wiederum mit dein Schiff und mit den 
Seitenschiden in Verbindung. Der Thurm erhebt sich uber den: mittleren 
Raume des Halle; er bßäbehaltäfliübefhqßllin 
hat ( leich dem Thurm f e; sofmn 19 S0 all 6 
der lälarienkirche von  ff?" 591m? emPorsteigt- Dfls 
Ancmm) Seine ganze f f v]! Thurmportal ist lIl 
Höhe und auch dieGie- f  , [ß Phaßtasllsßh rßwhen 
bel seiner vier Seiten f [ß l unddochimGr-undprin- 
f  zlp nüchternen Formen 
ff, 4., fix 919.) gegliedert. Diese 
f 41', ff 1 ormation und die der 
 X A 1 I. Gurtträger im Innern, 
  2'. J,  scheint ebenso wie die 
J  f   ßßß rohe Nüchternheit der 
j  "j l 7! 3 j  Schwibbögen, ein ziem- 
f X X fljx r  ß lich spätes Alter der 
f f f   '  f II: Kirche zu bezeichnen. 
j ßff  ß xß: f '  
ff ß l 'j j  Zu bemerken ist sonst 
I-llyg, f" y f  ' ' IIOCILÖEIS; sich imrteus- 
 [a ..lyf„l M. seren ü er einem der 
f K [ß ß I,  Strebepfeiler das ein- 
  fach gebildete Thürm- 
Dmmal "wduhou" chen,welchesalsSchluss 
seiner Gesammtform nöthig ist, erhalten hat.- 
 Der Südseite der Kirche sind einige, nach dem 
 fK Inneren geöffnete Kapellen angebaut. Der Gie- 
 bel der einen von diesen U20.) ist ganz durch 
ä? Rosetten, die von Halbsäulchen getragen wer- 
Y, den, auf zierliche Weise ausgefüllt.  ß 
l Esäk An dieser Stelle dürfte ferner die Ixrrche 
u A im Ä  von Barth zu erwähnen sein. Thurrn und 
j Thurrnportal sind denen der eben genannten 
, , m"    Kirche ähnlich; das Portal hat ganz dieselbe 
l Y _ Gliederung. Die Thurmhalle ist ebenfalls auf 
gleiche Weise gebildet. Die Schiffe werden 
durch zwei Reihen von 5 achteckigen Pfeilern 
gesondert; die Seitentlächen der Schwibbögen 
 über diesen sind jedoch wiederum nach leben- 
digerem Gefühle gegliedert (denen der Marien-
        

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