Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1490384
Kirchliche 
Architektur. 
Gothischer Styl des 
Jahrhunderts. 
719 
fünfzehnten Jahrhundert anzugehören. Leider dient sie, die den geschmack- 
     
ill Anspruch nimmß gegßenwar lälnur zu; de Bauveränderun en in der 
Noch einmal endlich lwu? e?)  gsedeldwi denkwürdigenäela erun 
Jakobikirche nothwe9iilg' alsldmdi e hiize Stadä in einen Trümmergiaufeä 
Stettins im Jahre 16m we ß e de-hä Hau t ewölbe verloren hatte. Die 
verwandelte, ausgebrannt wEi-dun dels Sbbzeängten Jahrhunderts als flach 
letzteren Wurden um d? äviwölbe hrneut? der prunkvolle Altar, die 
geschwungepe mpdeme den im oren u drrl, wurden im Style jener Zßit 
Gestühle" die Brusfuugen  i?  1d z meistösehr eschmackvoller Schnitz-y 
doch in Sehr tüchtlgen lielct er lt-llilwälii ldas Inneäe dei- Kirche einen ganz 
arbeit hergestellt so gleb- gege s ungchönen Eindruck Vbn eigentlich 
EigCIIIhÜmÜChEIM (doch kelieirw im wenig entgegen iiidem diese auch 
gothischer Fmm um am ubhiife bereits Wenig beobachtet ist. Nur die 
bei den "Anbauten der SemänScGanzen herrschen vor und ihre einfache 
grossen feierlichen Massen _eS qchmück der modernen dem Auge näher 
Colossalität steht zu dem reiihensireichem Contraste-  7 
    
ie irc    
tin (ursprünglich ßusserha") d" Staftnäimiii biiiäiimßäifiäiitärsääil die 
halmh aber so verbaut, daäslgs S33? theileyzu sagen. Indess zei en die 
architektonische Beschagenldelt l rlgr tdli- wo sie erhalten sind eineg so or- 
Gliederungen der ursprmighcliie? enÄnsiand nehme das Gebäude als aus 
gallische Bildung dass. Ich 611183 h h derts herrizihrend somit als da  
der ersten Hälfte des Vlerzehnie" a r unJ h- laae errichhat wurd 1' s 
selbe zu betrachten, welches hier um das a i 1 d. h" t de  
Von der Marienkirche Stettins,l die a; ie sie ogs ee eäie äte: 
galt, ist keine SPM mehr vorhand.en' m? amen fälle iisndalilüsl: eini Z1 
dem Brande vom Jahre 1789 übälg gebhe enG Wa e 7 tPlatz zu machän 
Jahren abgetragen, um neuen Bedui-fnissen der egenwar  n di s  
Aus, leider nur dunkler Erinnerung schwebt es mir V91, bwlß a 3611 
Bauresten (den Chortheilen) sddurchgebildete Formen sieht ar waren, hass 
sie der besten Zeit der Entvirickelung des gothischen Baustyles ange ort 
haben dürften. Merkwürdig 1st_es, dass zweihAlibildungcazn der Kirche aus 
früheren Zeiten 2) den Chorgmt elgeälß Ifßäß e: ßräifä-"äldlnßßläkralisfvyge- 
Sßhlllüßkt Zeigen, Während dle-Sfr au -tt efbär nädrerdem 1212??? vifrlhäiialriliesld: 
kimhev die ihre Beschaffenhglhtunlghr evorhanden ist Zinnen solchegr Art 
vollen Brande dem?" 13' n" m hen Kirche (den Thnrm der Nikolai- 
habe ich übrigens bel kemer Pommersäialten efunden 0b leich sie ander- 
kirche zu Greifswalliq alildgexzlßlililugykftreinbaueg vorkoiiimei. Die drei ge- 
ziziääänwxhlhilldäilngehrclasgen zugleich erkennen, dass der Eine Thurm, den 
1] Nach der Angabe Steinbrücks, Gesch. d. Klöst r  
z) Die eine auf dexugrossen, in Oel gemalten Ansicht Siettirrislaäufshäiohü 
tigen Seglerhause, die dem sechzehnten Jahrhundert zugeschrieben wird (lfnl? 
von F. Lübcke, herausgegeben von M. Böhme);  die andre in Herin v  ' 
Nachricht von der Stiftung der zwei Gollegiat-Kirchen in Stettin etc ng1s7ä' 1st 
 Sell, Briefe über Stettin, 1800.  5- 
        

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