Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1490096
690 
Pommersche Kunstgeschichte. 
Gebüsch breiten sich neben den ehrwürdigen rothen Bautrümmern hin und 
bilden mit ihnen ein Ganzes, in dem sich Ernst und heiteres Naturleben 
auf anziehende Weise mischt, das aber mehr malerischen Reiz als Gegen- 
stände für die historische Forschung darzubieten scheint. Doch sind auch 
noch für die letztere sehr interessante und belohnende Einzelheiten übrig 
geblieben. 
Die Gesammtanlage der Kirche war wiederum den bisher besprochenen 
Hauptkirchen gleich. Zu den älteren Resten gehören die, noch immer nicht 
unansehnlichen Ueberbleibsel des Querschiffes, die daran anstossenden 
Pfeilerpaare zu den Seiten des Mittelschilfes und das Wenige. was vom 
Chore vorhanden ist. Die Pfeiler an den Ecken von Chor und Quer- 
schiff (50) haben hier eine ganz eigenthürnliche Formation, indem an ihnen 
im:  auf Jeder Seite drei Halbsaulen" von gleichärßtärlie 
Nass nebeneinander vertreten. Ich mochte diese rexmahge 
 Wiederholung schon als eine gewisse Ausartung des 
X  Princips bezeichnen. An den Ecken von Querschitf und 
X DR?) Langschitf ist jedoch die Formation anders  es springt 
xxx  hier nur Eine Halbsänle von bedeutender Stärke vor, 
 indem feine Säulchen vion unteiägeoidnetem Veähältniss 
X zu ihren Seiten angeor net sin  etztere sin , etwa 
 7 Fnss über dem Boden, durch Ringe umgürtet. Die 
K  älteren Bogenstellungen des Schiiles sind 1m schweren 
 XQÖ Spitzbogen gebildet, als dessen Träger auf jeder Seite 
QX  y zwei nebeneinanderstehende 
Nxxxl Halbsäulen aus den Pfeilern 
NXX Xxrx vertreten; diesei Hallisäulen 
e x   Kx-Xxxlgt-äx w; sexy werden unter ein reiten 
   Bande des Spitzbogens in 
X X  derselben Gestalt, als Wul- 
Ä. X "r ste, empor-geführt; statt ei- 
x  X nesbesonrlerenKapitäls sind 
x  Halbsäulen und Bogen nur 
W 
  
ß "ß'ji kß  
2 9
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.