Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1489586
Alterthi 
imer 
der Schlosskirche zu 
Zitter 
im 
Quedlinburg. 
639 
somit dem funfzehntcn Jahrhundert an. Die Heiligentiguren sind von löb- 
licher Arbeit,  Der dritte Kasten (N0.  aus derselben Zeit, ist ohne 
eine Bogenstellung der Art und nur mit Elfeilern auf den Ecken ver-Sehelm 
Die Heiligenfiguren, in Hautrehef, stehen hier auf Consolen, sind aber roher 
als dig a]; den vorigen gearbeitet; zu bemerken ist, dass ihre Gesichter 
mit natürlichen Farben bemalt sind, Währelül bei jenen die Gesichter, wie 
alles Uebrige, vergoldet sind. 
Die Gebeine der Heiligen, für deren Aufbewahrung diese Kasten be- 
stimmt waren, sind noch in ihnen vorhanden, so z. B. in dem Kasten 
N0. 60. die Gebeine der h. Corona.  Ausserdem wird noch eine grosse 
Menge von Reliquien in Kasten, Körben, Tafeln, Taschen, Büchsen u. s. w. 
im Zitter bewahrt, wie z. B. in einer runden hölzernen Büchse Reliquien 
von den Haaren der h. Maria Magdalena, von den hh. 11,000 Jungfrauen 
u. a., in einer Schachtel Reliquien des h. Ammonius u. a. befindlich sind. 
Auch dürfte zu diesen Mirakel-Geräthen eine viereckige rothe Tafel mit 
einer Steinplatte gehören, welche ganz und gar mit Ohren bemalt ist.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.