Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1489327
Anhang. 
Benachbarte Kirchen. 
Huyseburg. 
613 
haben einen Eckvoyg yunir 
d   P a1 
    auf die _Plat_te hinabsenkt 
 und bereits die Gestalt eines 
 ausgebildeten Blattes zu ha- 
 ben scheint.  Unferu übe;- 
     den eben besprochenen 
Hauptbögen dieser Bogen- 
stellung, und in gleicher 
11- I  Kämpfer"  
     reuzp ei er zie t sich das 
Q9 5  Wandgesims hin, über wel- 
     chem unmittelbar die Fen- 
 ü 0' I; ster desMittelschitfes befind- 
    lich sind. Letztere sind die 
,   f der ursprünglichen Anlage, 
l x  ' im Halbkreisbogen über- 
  E wölbt, aber von einer be- 
 mer-Lrfwgrz. tTäChtliChGIl DLlIIIGIISiOII in 
 Bezug auf Höhe und Breite, 
 welche gleichwohl jedoch 
mit den Fvorhcrrsclienden 
grösseren orinen der Bo- 
T igpnstelluntg in gutem Ein- 
iange is.  ie Seiten- 
 Sßlllilß sind init kleinen 
l Kreuzgewölben bedeckt, 
 Wßlßhß aber, wie sich aus 
 dem Profil ihrer Gurte und 
dem Ansatz derselben über 
 den Pfeilärn ergiebt, einer 
   späteren eit angehören. 
x k li f]  Am westlichen Ende des 
ä 24 )  Mittelschiffes ist eine grosse 
j  Q"  j, 12301;, der gegenüberstehen- 
1  l   j en isclie des Hoehaltares 
i?  14-1 entsprechend hinausgebaut. 
f Ä (N Ob dieselbe iirsprünglich im 
7 i, Plane des Gebäudes lav oder 
Q s   b  
  pater angebaut ist, lasst 
 sich leider nicht mit Sicher- 
heit entscheiden da der in 
    neuerer Zeit eingefügte Orgel- 
bau hier Vieles verdeckt. In der Tiefe dieser Nische bemerkt man zwei 
vgrspringende Ijlalbsäulen mit Basen von attischer Form, aber von wenig 
ausladenden Gliedern; an ihren verbauten Kapitälen erkennt man den 
Ansatz eines feinen Blätterwerkes: 
Die beiden Thürme, welche sich ausserhalb zu den Seiten dieser Nische 
erheben, sind eine rohe Arbeit des späteren Mittelalters. Hiemit stimmt 
die an dem einen derselben befindliche Inschrift des Jahres 1487 
(in mittelalterlich arabischen Ziffern) überein, welche dies Jahr als die 
Erbauungszeit (lerselbcn zu bezeichnen scheint.  An der "Spitze des
        

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