Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1489178
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zu 
Schlosskirche 
Quedlinburg etc. 
 treten dagegen etwas mehr hervor. Die Basen der 
äj Saulen und der Pfeiler, sowie sänuntlicher alten Wand- 
  pfeiler sind attisch, mit hoher Kehle und starkem un- 
ßßf teren Pfühle; sie stecken meist tief in dem gegenwärtig 
 erhöhten Boden der Kirche und nur die der Wand- 
 pfeiler im westlichen Theil der Kirche (von denen 
 weiter unten gesprochen werden wird) sind noch ganz 
 .zu erkennen. Die Kapitäle haben die Form eines nach 
 unten abgestumpften Würfels. Eins derselben ist ganz 
 mit kleinen, roh gearbeiteten Sternblumen übersät welche 
 ohnesonderliche Symmetrie zusammengeordnet sind. 
 f-  An" einem zweiten werden die vorderen Flächen des 
  Würfels durch seltsame Doppelkrokodille, an einem 
  dritten durch andre rohe Thierfiguren gebildet; die 
ff"!  unteren Rundungen dieser beiden sind wiederum durch 
jfffxkfß " kleine Sternblumen ausgefüllt (deren an ähnlichen Stellen 
 ;lf  auch in der Schlosskirche zu Quedlinburg vorkommen). 
 54k: Das 'Deckgesims dieser Kapitäle besteht aus einem 
  schrägen Gliede, welches von einer Platte gekrönt wird, 
X  und ist mit verschiedenen Ornamenten versehen; theils 
f  m"? Jenen) Blatüvßrk, welches mit einer triglyphenarti- 
  gen Verzierung abwechselt (wie zu Quedlinburg, oben, 
 S. 560), 318118 Inlt andrer Bankenverzierung. Aehnliche 
[ff Deckgesimse beünden sich auch als Kämpfer über särnmt- 
  liehen Pfeilern und Wandpfeilern der Kirche (nur der 
wandphile, m m5„ m" Kämpfer der ehemaligen Nische im südlichen Kreuz- 
der Kirche ilügel zeigt eine gegliederte, aus Wulst und Hohlkehlc 
bestehende Form), sowie auch das Gesims, welches über den Bogenstellungen 
hinläuft, dieselbe Form hat. Zumeist finden sich zur Verzierung dieser 
   Gcsimse rohe Bandverschlingungen 
 angewandt, namentlich an dem Gesims 
 übe? der südlichen BOgBUSiIBiIIIIig des 
a)  ääliieiinlliitiäiriifä gxtaxzig. 8531i? 
' 3 Aldi   pelkrokodill unterbrochen werden; das 
JIPNQÜXDEJQ  Gesims über der nördlichen Bogen- 
 l xif-  Stellung ist mit einem Rankenwerk 
 verziert, welches mit Dreiblättern und 
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Trauben versehen ist. Alle diese Verzierungen an G    
sind übrigens von sehr unsicherer und schwun los ä-llläsen und Knprtalen 
nur mehr als eine ausuemeisselte Zeichmm ä er 11 llflg Elnd wrederum 
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