Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1489149
Anhang. 
Benachbarte 
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Wiperti 
595 
1 Von höchstem Interesse ist. die 
v. Rx- XKXX  kleine Grnftkirche dieser Kirche 
xSsSXXäXXäs-f-  der gegenwärtig Sogenannte Altar: 
 L-i"  keller. _Ihre ganze Einrichtung, 
 2  sowie die Formation ihrer Details, 
     lässt hier auf den ersten Blick 
"X   das hochste {älter erkennen. Sie 
   besteht aus einem kleinen Mittel- 
   schitf und fast eben so breiten 
 I i  Seitenschiffen, welche durch eine 
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 irä? S:  Stellung von JG zwei äaulenpiänd 
 g   einem schweren vierec igen ei- 
    1er zwischen ihnen von einander 
 X   3x "esondert werden. An das Mittel- 
 i i X ächilf schliesst sich, wie gewöhn- 
 is  lieh, die Altarnische an, welche 
 {d l x hier jedoch nicht durch Mauern, 
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den Ecken Zwei schwere viel-eekige Pfeiler? dann haut fjedäigiseite zwei 
Sänlchen und zwischen diesen, 111 d? Mute der N50 6' 91121:  h er? auf; 
eckiger Pfeiler) umfasst wird 1). Hinter der letztegen zile sie 6111:. a  
runder Umgang als die Fortsetzung der SEEIIGDSChIPG um end lese sammt- 
liehen Pfeiler und Säulen, im Schiff und in der Nische, vier en Illtjhllz. W19 
in der entwickelten Kunst des früheren Mittelalters, durch Halbkreisbogen, 
sonderny der Antike verwandt, noch durch ein horizontalesGesims ver- 
bunden, dessen Hauptform in der Altar-mische ein Yiertelstab, im bchiff ein, 
der Antike vornehmlich entsprechender Karnies ist. Von diesem Gesims 
ausgehend werden sämmtliche Raume sodann durch Tonnengeivölbe bedeckt, 
nur die kleine Altarnische, wie gewöhnlich, durch eine llalbkupiiel. du 
den Wänden finden sich rings umher grössere und kleinere viereckige 
Nischen. Die Gesammtlänge der Gruftkirche 
1 beträgt 23 Fuss; die Breite 19 Fuss; die Höhe, 
 im Mittelpunkt der Gewölbe, 9 Fuss. Die 
  v, Säulen haben, bis an das Gesims, eine Höhe 
4 f;  von 6Fuss.  Die grösseren Pfeiler sind ganz 
  roh, ohne Deck- und Fussgesimse. Der klei- 
i;  nere Pfeiler in der Altarnisclie hat ein ionisches 
 Voluten-Kapitäl, doch ohne Eierstab, aber 
" 7.) l auch ohne fremdartige Verzierung; die Base 
 desselben ist von leidlicher attischer Form. 
Von rlcm m. Pfeiler in der Altar-irische. Die Säulchen zu den Seiten desselben sind mit 
einem höchst einfachen Kapital versehen, welches die später ausgebildete 
Form des abgestumpften Würfels vorzudeuten scheint, es bildet nur einen 
i) Diese Einrichtung,  halhrunde Nischen, von Säulen getragen,  die 
sich zuweilen bei Kirchen der späteren Zeit des byzantinischen Styles vor- 
ündeg, ist gleichwohl kein Gegenbeweis gegen das angenommene hohe Alter 
der Gruftkirche, da. sich ganz Aehnliehes bereits an der Sophienkirchg 
zu Gonstantinopel, an S. Vitale zu Ravenna (vollendet im J. 547] 11_ a_  
voründet.  

        

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