Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1488765
Das Innere 
der Oberkirche. 
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  s ist wie bereits bemerkt, in gothisclien Formen von 
Zicmliäh cäliälfäillälliskArt gehalten und ein nUmbflü qfPäteTeTd Zeä- lflur die 
Sälllßllen, Welche in de" hellen Eiesse ein äileliällichteziägnAnzfahedwoggurte 
dienelh geben Seine? Forlgwlhdlllar Sin den Zeiten der modernen 121:; 
2h?edifdflherillfifdlgdldlichäei-sggctivisch verjüngten hölzernen Kelonnade um- 
geben Wolde": d  Raum welcher sich westlich an das Schiff der. 
 Endhch l-St 1106111 91 Betrachtung zu ziehen. Er bildete ursprünglich 
kßmhe anschhesst h), m "ff t Halle über welcher sich eine gleichfalls 
eme nach dem schuf zu geo ne e h d r Seite des Schiffes zu ist dies 
otfene Loge oder Empore befallg Nliltlc e rdeckt- im Inneren daee en 
Alleß dllrCh eine Später aufgeführte  aller ve nochjvcrhanden undbtfotz 
sind die Reste der ursprünglicher? Elnnchtlgnäncn Ohne Zweifel wurden 
der SPäteYen Umänderungen flemhcbdzuler ehensc. von einem Thurme be- 
diese Räume fliüherhin auf Ihrer Sü iiilräe auf der Nordseite (der einzige 
grenzt, W16 9m Solcher noch gegenx "ö lhe Fnrichtun aber be- 
Thurm der Kirche) vorhanden ist. Qb 61H? S0 C 1A de Oäer 0b die 
reits in der ursprünglichen Anlage dieser Raume vor  T1, _t  
Halle und die Loge hier nicht Vl8nEflCllta_ Statt der T üfme" {m1 lgewlsdeä 
Seitenräuinen von ähnlicher Beschaffenheit verbunden swagcn  asst sic 
nicht mehr mit Bestimmtheit entscheiden. Bei dem .I1'r1C X1733 lgen Verlust 
des südlichen Thurmes dürfte sodann auch_ die südliche and der Halle 
(v w) aufgeführt sein. welche weiter nach innenworspringt als die gegen- 
überstehendewand (s t), und welche an ihrer _Seite die ursprüngliche hin- 
riehtung jener Räume beeinträchtigt hat.  Die untere Halle ist gegenwär- 
tig durch eine horizontale Decke in zwei Geschosse gesondert, Ävon denen 
das unterste als Holzremise, das obere als Archiv-Gewölbe dient. Nach 
dem Schilf der Kirche zu war sie durch zwei grosse Bögen geöllnct, welche 
in der Mitte ohne Zweifel von einem Pfeiler getragen wurden, dessen 
Kapitäl man durch einen später vorgebauten Pfeiler (u) nur zum Theil 
verdeckt sieht. An den schmaleren Wänden (wie noch jetzt bei s t) trat 
nur ein Bogen hervor. In den Ecken befanden sich Säulen, welche zum 
Tragen des älteren Gewölbes bestimmt waren; die noch vorhandenen Säu- 
len (s und t) sind an ihren Kapitälen mit gewundenem Blätterschmuckwer- 
ziert und mit reichgegliederten Deckgesimsen versehen.  Ungleich reicher 
war die Loge geschmückt, welche sich über dieser Halle erhob und in 
welcher gegenwärtig die Bälge der Orgel aufgestellt sind. "D10 Massen dieses 
Geräthes, sowie das geringe Licht, welches hier einfällt, lassen Jedoch 
nur mit Mühe die ursprüngliche Einrichtung diesenLoge erkennen. Sie 
war nach dem Raum des Kircheiischiiäes igtfurchdenie Boäfnftenuflfg äc- 
ölfnet Welche aus einem Pfeiler in er i_e un" einer aue au Je er 
Seite desselben bestand; man sieht die eine dieser Säulen, halbeingemauert, 
den Pfeiler und die Linien der zu ihnen gehoi-igen Dogen noch vollständig 
erhalten, Das Kapitäl der Säule ist,  Styl der übrigen Saulenkapitäle 
des Gebäudes, mit drei Reihen von Blättern geschmückt; von dem Kanital 
des Pfeiler; ist noch die eine Hälftle, mit feiner TPhGDKTDIGIÜgKIT verziert, 
vo T er dem Pfeiler sie t man erner einen rags ein, mi einer 
eigfglhilggfälchgrigandverschlingung (der bekannten griechischen Wellenver- 
 Vergleiche hiezu, was im "Anhang" 
heit der Kirche von Gernrode gesagt ist. 
die 
üb er 
ursprüngliche 
Beschaffen-
        

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