Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1488125
Colleccion 
de 
litograßca 
euadros etc. 
497 
letzteren in allen i l n Theilen vollkomm      
Theilen der Gewaddliiiiegnänden sich Abänderuriäglenählhülym]? 150 T] (innigen 
Tizian's Hand finden sich in den vorliegenden Lieferungen sor riaits van 
grosse Gemälde Garls V., welches den Kaiser in ganzer Figur- aäräfil; 
und zu Pferde sitzend, in einer dunkelnden Landschaft darstellt ,  s e 
dres Portrait stellt die Gemahlin des Kaisers, Isabella von Portu 1m an- 
GS ist ein Kniestück. 5a, dar; 
Sodann sind aus der italienischen Landschaftschule einige Na hb-  
düngen vorzü l" he M  terwerke mit etheilt' von A C  Fr c 11 
und CaspargPldusrsiiflsClaude Logrrain   amen, lcolas 
,  
Die Reihe der Niederländer eröffnet Rubens mit mehreren bedeu- 
tenden Bildern, unter denen vornehmlich eins von höchstem Verdienste 
ISIS: das Wunder der ehernen Schlange. Die Darstellung enthält in der 
Körperbildung der Gestalten und in dem momentanen Affekte yane d; 
Gewalt, darin Rubens überhaupt Meister ist; aber es vereinigt sich hiemiü 
Zugleich die besonnenste dramatische Entwickelung, eine Concentration des 
Interesses auf waenige Hauptmotive und somit eine klare Gesammtordnung 
endlich eine Reinh  "    ' 
Zeit  denen wir etlltiadieänsiglddi, die;eigenililnbdeilrisdggizlheIinffdillildnsglogäggä 
ist. Auf der einen Seite ist ein dürrer Baumstamm, um den sich die 
      
Schulter geschlagen, Ilnd weist zu der?) Elirälllefäijiidsglßllflen -auen um' die 
hinter ihm, in ebenso würdiger Gewandun steht Aaron PÜÄ, fetwas tiefer 
Seite drängt das Volk herzu. Die Hauptgigdppe bezieht sichu gar. andein 
nes, reichgeschmücktes Weib, welches im Zustande gänzlicheslüE qännseho- 
hereingeschleppt wird; ein kräftiger Mann hält sie an ihren Ge n dmftung 
voller Anstrengung empor, während ihre Arme ohnmächticr nigägnh-Fliflni 
ein Greis vor ihr richtet mit ergreifender Geberde auf das ehr anbläliä 
hindeutend, ihr Haupt empor in welchem beim Anblick de flutet 1 
dllrßh die Qual der Krankheit bereits ein Strahl der Tröstun hä e l 6m]? 
tet; eine Dienerin ist beschäftigt, die um ihren Leib geschlungeenggogr 31m  
gen loszuwinden. Dicht vor dem Baumstamm hat sich ein n? kt c hau- 
{aus VOH Schlangen umwundener Jüngling niedergeworfen-chiert, e fin- 
werden noch andere sichtbar, welche die Arme in schöner B133 ärts 
gehend emporheben.  Darstellungen wie diese sind es, in denenglilliä 
(1311: wliilhiiitfiii elifäfeaff 12113211 35613313235? 28'232??? feiert;  
Verdunkelung seines Ruhmes dient, ist bekannt. Digesgistgz. B? des Itgallzild 
dem grossen Prunkstücke des Raubes der Proserpina, welches sich eben- 
falls unter den vorliegenden Blättern findet. Auch zwei andre  eine 
Fortuna, die über den Fluten des Meeres hinrollt, und die drei Grazien 
vorstellend  dürften nicht den Anforderungen eines gereinigten Kunst- 
sinnes genügen. Alle Gewalt seines Colorites zugegeben, so gehört 7m 
Darstellung der Grazie doch eben zunächst die Grazie selbst die nicht [im 
Bereich von Rubens künstlerischer Eigenthümlichkeit lag 7_ wenn auch 
die Dekoration des Rubens-Saales in der Münchner Pinakothek viermal 
an den Hau tstellen der ewölbten Decke, das Sin      
ällllrääät vorfülhrt und somiä daieGßgentheil dißsßr Äggightlealdgzdlsrsiegitietn 
Kugler, Kleine Schriften. l. 32
        

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