Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1488067
Nachträgliches 
üb er 
den 
Dom 
ZU 
Halberstadt. 
491 
   de dissen bref seen eder horen lesen. dat unse Er- 
32:8  gliggcggä Albrecht tvo Halbä heft miltlichen ghegheven sente 
Luders capellen. de by deme dome lyt Vppevde Norderen halve" m deme 
buwe to hulpe. des nyen chores to deme dolme. in disser Wisei dat we 
  h e van Halb? een erre is. sco en alte 
Seit? licägtfßlflrlftäkgät gilsstie dgir alle de stene dar (so) capällteiä schaä kämen 
V chores. hirvmme up a at go is enst, 
m d.eme volmate desnrilcyhenhekrencket werde. so schal unde mach mit 
dat m delhcapenen was. käme herre van Halb; a1 de wile. dat me 
unseme Wlnen. unse ämisprodsdenst unde dat leen sente Luders mit dar 
den nyen chor buwet. a 89 1 „  
  HalbT Ok so 
 t qkeme altare he wel. in deme dome t0  e 
ghulde leger? 0 ä] U1 buwet wert. so sculle we unde willen. ene nye 
drade dat disse c or w  
 t Luders ere. in unse closter up dat Gras. 
capellen weder buwen. in sen e  k St unde arbeit dar me 
harre van Halb; wel. mit unser 0   
edeä llllvälllläällllülach alle goddigdellßt umber mer also in dar olden capellen 
"m    h. hebbe we 
 T er betuchnitze disser dyng 
d? half? liizzelgltigltt wliäghevbäytliuweliken mit unses caplttels Ingheseghel- 
ltllssegddris hebcdrt dgrittenhundert jar. in 616ml? Veer unde Vene" 
lziegsten jär e. des Sondaghes vor pynkesten."  (Hälbefstadt: XÜ- Il- 26- 
g_ Das Siegel, das an einem aus der Urkunde selbst geschnittenen Perga- 
i; "f ehangen hat fehlt schon.) 
mengeliglitgnffüher hatte ich mich zur Erklärung des Wortes, welches 
H  D  Lucanus durch Fundament" übersetzt hat, an Hrn. Prof. von der 
Hlagenr zu Berlin gewandt und von ihm den Bescheid erhalten, dass das- 
selbe anderweitig nicht in dieser Bedeutung gefunden werde, dass „Fun- 
dament" im mittelalterlichen Deutsch nur durch fullemont, jollenzuizt, fol- 
munt, pfulnzent (wie im mittelalterlichen Latein fulmevilufn, fulmen für? 
fulcivnentum, adminiculum) und durch fundammthn HElnUChS Fol-tsetzung 
des Tristan) gegeben werde,  in derselben Weise,_ wie es noch gegen- 
wärtig im Niederdeutschen Füdllm entl heisse; däass Jelflißs Wßrt Päwrhvllfil- 
1  ht 1 l hte (Vollen ung) ge esen wer en m sse.  uc r. 
lfi-gf Väiüsggerrti 111231611 sich in den Bemerkungen, die er der Abschrift obi- 
ger llrkunde beigefügt hat, dieser Erklärung, indem er es namentlich her- 
V  ht wo man 
w t d das 0 nach der Orthographiean den Stellen ste , 
ggifbliauässhört. für den die andern Niederdeutschen geradezu u ge- 
  v v  . 
    d S 1b 
brauchten, zum Beispiel in dem, scollen, so dass wenigstens ie y e 
vgl mit W11 (voll) ilbereinkommen würde.  "Ich kann (bemerkt Herr 
Professor W) das Wort volmate nur für eine Zusammensetzung halten, 
der das hochdeutsche Vollmaass entsprächeß  
Somit stellt es sich,  wenn auch Dkäht alä vgllllliomänäemgeävissh- 
 h heinlich heraus, ass as a r 1 4 in er e- 
so qoch als kochst vigdäi? Dombaues den beginnenden Ausbau des Chores 
Fcth Ich? 1:1 eäbgfägäriigs Mittelschiifes im Chore) bezeichnet, und dass das- 
ewa e   
  ',h be ründeter Weise auf die Fundamentlegung zu 
ilelbphnlchäirllndügßfäler: Beigäufig bemerke ich jedoch, dass hiedurch in den 
Aizl-ehin s die ich früher über die Bauperiode des vierzehnten Jahrhun- 
dersäcanfßäästeut, anderweitig nichts Wesentliches geändert Wird, und dies
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.