Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1487969
Der 
Dom 
ZU 
Halberstadt, 
seine 
Geschichte; 
ßtC. 
Architektur 
481 
    hitektur escliiclite des Mittelalters so wichtigen 
(rebääe: 62111431125 (ilrliähärin nur änigermaassen genügenden Abbildungen, 
und so haben wir das vorstehend genannte Werk, welches uns dasselbe in 
Grund- und Aufrigsen, sowie in mehreren Perspektiven vorfiihrt, als einen 
winkommenen Beitrag zur Erweiterung unsrer Kenntnisse mit Dank auf. 
zunehmen-    doch dass sich 
Der Dom ehört verschiedenen Baupeiioden an, so Je  2  
die verschiedeäen Ballstyle im Wesenthqilen 21'113? liielptsdgfnlggtdlrliiiuhder 
lnonischen Ganzen zusammenfügßfl- Der älteste .e1h 15b bis zum Dach- 
Thürme auf der Westseite der Kirche und der ZWäSC eiß all umsehen zum 
giebel. Dieser ist infdgnä Peblfääeläeyjätrylsgßndaszmmv2; Haupmmen 
gothischen S steme all ge ü 1' i      
bereits durchyweg der Slmzbogerhvorhenscht? in dfan Fuuuägen deisiäläi 
bogens kommt theils der Halbkreisbogen, zumeist ein gebrIoIc B28! (ral von 
artiger) Bogen vor. Sehr anmuthig ist namentlichdas fiiäiplälgrreisgö en 
breitem reichgegliedertem Spltlbogen unffasst und mlf zfvel a  bei äel; 
die wiederum durch Doppelreihen kleiner Halbkreisbogen  zu den 
bekannten byzantinischen GeSimSßIl) umgeben Werflef" aushge u illd starke 
Seiten des Portale-S und gegen die Eßke" d." Vlhqrmä liliefaus eber i; 
vorspringerrde Säulenbündel angeordneti welche, wie fernvorbagu Etra- 
Bezug auf das rauhere Mauerwerk über ihnenbemefkf, elne dürfte ädooh 
gen zu haben scheinen. _Die_ Qonstruktion dieses letäteren B th gen zu 
nicht ohne bedeutende Schwierigkeit mit den verhallfililen fiui esolcher 
verbinden sein; namentlich scheint es uns nicht deiitlic , wiede nd "b 
Vorbau den Spitzbogen des Hauptportales, der unmittelbaruan aär  ä: 
betindliche Rosettenfenster anstösst, eingeschlossen haben durfte. ICTGLC 
Anlage vorgenommen. Die IJOTIDSIUOII der Saulenkapltla 6 ( led r Kirche 
an denjenigen Seiten der Thürme, wo sich nach dem nneren e? Zieh 
zu kleine Säulenstellungen bilden, in anmiithignwechselndiin, dau ä tzten 
lichste ausgebildeten Formen vorkommen) gehort ebenfals er etheq 
Periode des Ueberganges zum gothischen Style, oder vielmehr grostsen 3111i 
bereits den ersten Entwickelungsstufen des letzteren an. 12er Aäleälsävest- 
Taf. IV giebt eine anschauliche Darstellung der CODSilIät1?nDetaüs sind 
Seite; die eigenthümlichen. höchst geschmackvoll gebl  e ("h K   
gesims des Unterbaues ündet sich, als Randein assung 
Umsghlagefl, däfgliäiiüitltchengebällde ist in reichem, entwickelt gothischem 
as eiven 1c      
Kalhedraleästyl aufgeführt: lzin Mlttexschlfhxfiif; ilighrfiliieäntieiililcfhnhzfrgloaiii- 
missen, dem sich die niedngeren Seltens-c 1; zierten Strebepfeilern der 
Sehen YVeiSe ansßhliesselu Äon den rem (iIerKirche Strebeböven gegen 
Seitensehiile sind Yinäsumheri liiyiAeusserlill d: so dass sich hiedurch das 
die Wände des Mißtelschißes hfnubggesiir aästajltet Doch sind auch hier 
931110 Z" einem Bilde giossartiger hat? gunterscheiden Der westlichste 
verschiedene Baustyle m" Besmnmifil zuzunächst 4 nämlich die Reihen 
Thejl des Kircihengebäufles, giilebrlehildillieinund der ,ZWlSCl1BIl ihnen befind- 
Cier drei Westhchen ifeä ärän gothigclien Baustyl noch in jener Einfachheit 
llilcäegcärlägääzgiitiwgrzliläe den Gebäuden des dreizehnten Jahghunderts eigen 
Kngler, Kleine Schriften l-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.